Fr, 19. Oktober 2018

Skrupellos

19.04.2018 08:50

Hundeschmuggler gestoppt: Welpen unter Quarantäne

Gegen Mitternacht gelang der Polizei in Wolfsthal, Bezirk Bruck an der Leitha (NÖ), ein Schlag gegen die Welpenmafia. Der slowakische Lenker eines polnischen Transporters wurde gestoppt, im Wageninneren bot sich den Beamten ein trauriges Bild - 29 Hunde ohne Wasser und Futter auf engstem Raum zusammengepfercht.

Glück im Unglück für 29 kleine Hunde. Nachdem der Transport spätnachts auf der Bundesstraße 9 gestoppt worden war, wurden die Welpen sofort ins Tierheim Bruck an der Leitha gebracht. Dort müssen die Hunde nun aufgepäppelt werden, sie sind unter Quarantäne gestellt. Derzeit ist noch unklar, was mit den Tieren passiert. Die Polizei muss erst prüfen, welche Papiere der Schmuggler nachreichen kann. Im Zweifelsfall werden die Hunde jedenfalls weiter im Tierheim verbleiben. Zuversichtlich stimmen hingegen die ersten Untersuchungen des Amtstierarztes.

„Die anfangs völlig erschöpften Schützlinge leben langsam wieder auf. Wir hoffen, dass sie gute Plätze bekommen“, sagt Leiter Johann Friedrich. Vorausschauend werden schon Abnehmer für die Zeit nach der Quarantäne gesucht. Die Vermittlung der süßen Welpen dürfte allerdings nicht allzu schwierig sein.

Tierschmuggel nimmt jedenfalls überhand. Zielort der Täter aus Osteuropa ist wie im aktuellen Fall meist Wien. „Strenge Verkehrs- und Grenzkontrollen müssen hierbei die Antwort auf den skrupellosen Welpenhandel sein“, wird betont.

Josef Poyer & Harold Pearson, Kronen Zeitung

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