Der Klub hatte ihn im heurigen Sommer von seiner Heimat nach China geholt, um den Abstieg aus dem Oberhaus zu verhindern. Das Ziel wurde jedoch verfehlt und so ist Ailton bzw. sein Manager wieder auf Vereinssuche. Den Abstecher nach Asien hat er in keiner Weise bereut. "Es hat mich immer gereizt, in einer mir ganz unbekannten Umgebung zu spielen", erzählte der in die Jahre gekommene Torjäger.
Ailton hat sich vor allem im Dress von Werder Bremen, dem kommenden EL-Gegner der Wiener Austria Wien, einen Namen gemacht. Mit 28 Toren für die Hanseaten, die sein Lieblingsverein sind, wurde er 2004 in der Bundesliga Torschützenkönig und im selben Jahr als erster Ausländer auch zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt.
Seinen Landsleuten traut er 2010 in Südafrika den sechsten WM-Titel zu. "Teamchef Carlos Dunga hat einige unglaubliche Fußballer zur Verfügung und daraus eine hervorragende Mannschaft geformt. Diese Selecao kann ganz bestimmt um den Titel mitspielen", glaubt Ailton.
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