Do, 20. September 2018

Gerechte & Initiativen

11.04.2018 13:22

„Den Anliegen der Bürger Gehör verschaffen!“

 Die Kandidaten  ganz privat - und  ihre wichtigsten Ziele bei der Innsbruck-Wahl Teil 2: Die  Initiativen und  die Gerechten

Berthold Schwan (48) steht an der Spitze  der Vereinten Bürgerinitiativen Innsbrucks. Der  Vater zweier Kinder (11,12) sorgt sich um die Zukunft der Stadt Innsbruck: „Diese Stadtregierung hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Fokus ihres Interesses mehr auf künftige Zuwanderer zu setzen als die Lebensqualität der ansässigen Bevölkerung zu sichern“, kritisiert Schwan. 

Im Raumordnungskonzept für Innsbruck sei die Errichtung von 9000 Wohnungen in den kommenden zehn Jahren geplant. „Das entspricht einem Bevölkerungszuwachs von mehr als 25.000 Menschen. Das ist so, als ob man zweimal die Stadt Hall nach Innsbruck verpflanzen würde!“

Die Bürgerinitiativen fordern daher die Offenlegung aller  Projekte, die geplant sind. „Teilweise wissen die Nachbarn ja nicht einmal, dass neben ihnen mehrere hundert Wohnungen gebaut werden sollen!“ Es brauche mehr parteifreie Bürger im Gemeinderat, „denn sie vertreten die Interessen der Innsbruckerinnen und Innsbrucker vehementer als Parteien!“

Gerald Depaoli (55) steht an der Spitze der Bewegung „Gerechtes Innsbruck“. „Es braucht mehr Bürgerbeteiligung, denn Innsbruck gehört nicht der Regierung! Der Bürger darf zwar nicht mitreden, aber alles bezahlen!“

Beispiel sei die Hürde bei der Volksbefragung von der Hälfte der Wahlberechtigten, die unterschreiben muss: „Das ist Schattenboxen, der Bürger soll das Gefühl bekommen, dass er mitbestimmen kann, in Wahrheit kann er brennen, zahlen und bei ihnen (gemeint: Regierung) alle sechs Jahre das Kreuzerl machen.“ Depaoli war 30 Jahre lang bei der Innsbrucker Berufsfeuerwehr und musste diese 2015 „unfreiwillig“ als Personalvertretungsobmann verlassen.

„Mein Engagement ist mir auf den Kopf gefallen“, resümiert er jetzt. Der Streit mit der Stadt sei bis heute gerichtsanhängig, dazu sagen dürfe er nichts. Pensionist Depaoli ist verheiratet, hat zwei Kinder (11,15) und ist Nebenerwerbs-Landwirt. „Mein Kompagnon Georg Angermair und ich bemühen uns redlich, den Einzug zu schaffen!“

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