Mo, 22. Oktober 2018

Mobile Krankenpflege

10.04.2018 18:34

Für Hilfe in den eigenen vier Wänden

Sie leisten Hilfe zur Selbsthilfe. Wenn Menschen krankheitsbedingt nicht mehr den Alltag bewältigen können, sind die mobilen Pflegefachkräfte vom Roten Kreuz da. Eine Arbeit zwischen „Psychologe und Krankenschwester“ - Nachwuchs gesucht!

Vertrauen. „Das ist wichtig. Wir sind Gäste im Haus und so benehmen wir uns auch“, beschreibt es Andrea Gabl. Es, das Gefühl ihrer Arbeit. Gabl (49) ist Landesleiterin des mobilen Krankenpflegedienstes vom Roten Kreuz Salzburg. Seit 2003 ist die gelernte Krankenschwester dabei, seit sechs Jahren als Chefin.

Das Vertrauen, vor allem bei der „Arbeit am Klienten“, also der Pflege. „Körperpflege, Wundversorgung, Injektionen aber auch Beratung“, sagt Gabl. „Wir machen alles, was eine Krankenschwester im Spital auch macht.“ Nur halt zu Hause. Es ist eine Arbeit mit Nähe.

Den Krankenpflegedienst vom Roten Kreuz kann jeder in Anspruch nehmen, je nach Pflegegrad gibt es öffentliche Unterstützung. „Wir versuchen, den Menschen eine gute Stütze zu sein“, sagt auch Judith Pfeffer (38), Bezirksleiterin im Pinzgau. „Zwei Drittel der Pflegearbeit übernehmen Angehörige, wir sind dabei eine Entlastung“, erzählt sie. Auch bei   zwischenmenschlichen Aspekten. 

Dabei kann der Alltag für die Pflegefachkräfte anstrengend sein. „Flexibilität ist gefragt“, weiß Pfeffer. „Auch zum Beispiel bei den Fahr- und Wetterverhältnissen.“ Nachwuchs wird daher ständig gesucht. „Den Beruf muss man mögen!“

Eines ist für beide klar: Sie würden nichts anders tun wollen. „Die Menschen sind einem nahe, die Wertschätzung der schönste Lohn.“
Alles eine Vertrauensfrage.

Max Grill
Max Grill

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