Höllenqualen

Schüler verprügelt, erniedrigt und dabei mit Handy gefilmt

Niederösterreich
29.10.2009 08:30
Beschimpft, geprügelt, erniedrigt – wahre Höllenqualen musste ein 13-Jähriger in Baden erleiden. Der Schüler war zuvor von fünf Arbeitslosen in eine Wohnung gelockt worden. Selbst ein erfahrener Ermittler zeigte sich von dem Fall schockiert: "So etwas habe ich in mehr als 30 Dienstjahren noch nicht gesehen!"

Der Schüler hatte seine späteren Peiniger – zwei Mädchen, drei Burschen im Alter von 14 bis 28 Jahren – auf der Straße kennengelernt. In der Wohnung des Rädelsführers kam es zu einem Streit, der schließlich total eskalierte.

"Misshandlungen mit Handys gefilmt"
Die fünf Arbeitslosen sperrten den 13-Jährigen ein, für das wehrlose Opfer begann ein unfassbares Martyrium: "Die Täter drückten den Kopf des Buben in die Klomuschel, quälten den Schüler mit heißem Wasser und glühenden Zigaretten", so ein Polizist. 

Außerdem zwangen die Verdächtigen den 13-Jährigen, verdorbene Speisereste vom Boden zu essen, stießen ihn gegen die Wand bis er blutete. Ein Beamter: "All diese Misshandlungen hat die Bande mit Handys gefilmt."

20-jähriger Anführer verhaftet
Erst drei Tage nach dem Martyrium wagte sich das Opfer zur Polizei. Die Bande wurde ausgeforscht und der 20-Jährige Anführer verhaftet. Seine Komplizen wurden angezeigt. 

von Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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