Die toten Schafe wurden nur wenige Kilometer vom Ort entfernt auf einer Höhe von rund 1.300 Metern entdeckt. Die Herde bestand insgesamt aus 22 Tieren, neben den neun, die tot aufgefunden wurden, war noch vier weitere vermisst.
Bayern besorgt
Die Causa rief am Donnerstag auch die Kollegen aus dem benachbarten Bayern (Deutschland) auf den Plan. Triebe tatsächlich ein Wolf sein Unwesen im bayerischen Grenzgebiet, würde das Umweltministerium die Betroffenen unterstützen, teilte der Bayerische Bärenbeauftragte Manfred Wölfl am Donnerstag in München mit. Sobald Schäden in Bayern gemeldet würden, könne man über präventive Maßnahmen wie Umzäunungen beraten.
Wölfl will mit den österreichischen Behörden in Kontakt bleiben und den Fortgang der Untersuchungen verfolgen. Auch in Imsterberg will man zunächst die Ergebnisse abwarten. Sobald klar sei, um was für ein Tier es sich handelt, will Bürgermeister Alois Thurner mit Experten über weitere Maßnahmen beraten.
Die Bauern der umliegenden Höfe hätten ihre Schafe in die Ställe geholt und man beobachte die Region genau, hieß es aus dem Rathaus. Unruhe in der Bevölkerung gebe es aber nicht, da Menschen nicht in Gefahr seien.
Symbolbild










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