Do, 19. Juli 2018

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31.03.2018 09:28

Ein Dokument für die Salzburger Musik-Szene

Der Salzburger Fritz Pichler ist eine feste Größe in der Salzburger Musik-Szene - immer schon gewesen. Jetzt hat er mit und für Weggefährten ein ganz persönliches Album aufgenommen. Besinnliche Lieder, eine gesangliche Replik.

„Eine Ära geht zu Ende“, sagt Friedrich Pichler, und schwelgt in Gedanken. Eine Ära, in der er die Salzburger Musikszene mitgeprägt hat wie kein Zweiter. „Daher war die Zeit jetzt reif.“
Reif für eine Zeitreise.

Also nannte er sein neues Album „Time Traveller“. 16 Lieder, die er gemeinsam mit musikalischen Weggefährten der vergangenen 40 bis 50 Jahren aufgenommen hat. „Dieser Wunsch, mit Musikern meiner Ära aufzunehmen, war mir schon lange ein Bedürfnis.“
Geworden ist es ein musikhistorisches Dokument an dem alle mitgeholfen haben: Peter Brugger, Willie Helminger, Norbert Lanser, Erich Litzlhammer, Miss Ulrike Mühlbachler, Robi Pauwels, Günther Pletschacher, Karin Konnerth-Reitsamer, Miguel Silvestre, Heidi Stangl, Bertl Stoiss, Stootsie, T.C. Pfeiler und Hermann Wiesmayr.

Große Namen einer Salzburger Musiker-Ära. „Es hätte noch viele gegeben, aber das hätte den Rahmen gesprengt“, gesteht Pichler. Zwei hebt er hervor: Den viel zu früh verstorbene Jimmy Gimona und Reinhard Bayer, auf der CD noch zu hören, aber wegen einer schweren Krankheit nicht mehr aktiv.
Eine Ära geht zu Ende.

Vor allem mit Reinhard Bayer hat Pichler bei den „The Bluebeats“ in den 1960er-Jahren seine Heimat gefunden. Er versuchte sich auch im Jazz, später gründete er die Unplugged-Band „Three of us“. Mit Bayer nahm er 2010 sein Debüt-Album „Pay the Price, Homerecording“ auf.
Jetzt also eine Zeitreise. „Mit allen beteiligten Musikern habe ich zumindest einmal musiziert. Bälle, 5-Uhr-Tees, Hochzeiten und so etwas“, erzählt Pichler. Durchwegs Eigenkompositionen sind dabei, die Texte schrieb er auf Reisen. „Die Grundstimmung ist besinnlich“, sagt er nachdenklich.
Eine Ära geht zu Ende.

Max Grill
Max Grill

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