Im Skigebiet Kitzbühel, am Pass Thurn, ging am Samstag die Panormabahn ab Breitmoos in Betrieb, zudem der 4er-Sessellift Resterhöhe. "Bis Mittag hatten wir 700 Gäste, damit sind wir sehr zufrieden", zog Bergbahn-Vorstand Josef Burger für die "Krone" eine Zwischenbilanz.
29,50 Euro kostete die ermäßigte Tageskarte für Erwachsene. Die Schneeverhältnisse auf der Resterhöhe sind gut. "Weil wir uns teilweise auf Salzburger Gebiet befinden, durften wir schon beschneien", so Burger. In Tirol ist das Fabrizieren von Kunstschnee erst ab 1. November erlaubt.
Fiel die Entscheidung, so früh aufzusperren, spontan? "Nein", betont Burger, "wir haben den Grundsatz, sofort aufzusperren, wenn es die Verhältnisse erlauben".
Schauplatzwechsel nach Hochfügen: Auch dort gingen am Samstag drei Lifte in Betrieb, auf dem Berg wurden 80 Zentimeter Naturschnee gemessen. "In der Nacht auf Samstag gab es nochmals zehn Zentimeter Pulverschnee", schildert Marketing-Mitarbeiterin Resi Fiechtl, die selbst die "Brettln" anschnallte. Die Talabfahrt ist freilich noch nicht perfekt.
Ist der frühe Betrieb wirtschaftlich sinnvoll?
"Die Einnahmen sind sicher nicht der Hammer. Aber wir können damit zeigen, dass wir zu den schneesichersten Regionen gehören." Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit werden die Lifte auch nicht jeden Tag in Betrieb sein. Wenn kein Wärmeeinbruch erfolgt, will man an den kommenden Wochenenden einzelne Anlagen öffnen. "Aber nicht mit aller Gewalt. Wir entscheiden sehr kurzfristig", erklärt Fiechtl.
von Andreas Moser (Tiroler Krone) und krone.at
Symbolbild









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