Angst um Kinder

Vorfall mit Schüler verunsichert Eltern in Innsbruck-Pradl

Tirol
24.10.2009 13:52
Derzeit sorgt ein Fall in Innsbruck-Pradl für Aufregung: Ein Zehnjähriger wurde auf der Straße von einem unbekannten Autolenker angesprochen. Die Polizei ermittelt noch. "Speziell zu Schulbeginn erhöht sich die Zahl verdächtiger Wahrnehmungen", so Chefinspektor Franz Bernsteiner, "wir gehen allen Meldungen nach."

Der aktuelle Fall verunsichert viele Eltern in Pradl. Denn die Nachricht, dass ein zehnjähriger Gymnasiast von einem unbekannten Autolenker angesprochen wurde, und in das Fahrzeug gelockt werden sollte, verbreitete sich wie ein Lauffeuer. "Es soll in jüngster Vergangenheit bei uns mehrere solcher Fälle gegeben haben", ist ein Vater besorgt.

Franz Bernsteiner von der Kripo bestätigt, dass es eine derartige Anzeige gibt: "Wir sind bereits beim Ermitteln, wissen aber noch nicht genau, was der Autolenker von dem Kind tatsächlich wollte." Fest stehe, dass es speziell in den ersten Wochen der Schulzeit vermehrt zu solchen "verdächtigen Wahrnehmungen" komme. Sowohl Eltern als auch Schüler werden nämlich darauf hingewiesen, dass die Kinder keinesfalls mit fremden Personen mitgehen sollten.

"Das sensibilisiert die Leute und das ist auch gut so. Glücklicherweise sind es meistens Fehlalarme, die ausgelöst werden", so Bernsteiner. So beobachtete eine Frau, wie ein Autolenker ein Mädchen auf der Straße ansprach und ihm etwas gab. Die Ermittlungen ergaben, dass ein Vater seiner Tochter einen Schlüssel nachgebracht hatte.

Der Kripo-Mann abschließend: "Dennoch sollten weiter alle verdächtigen Wahrnehmungen gemeldet werden. Wir überprüfen viel lieber einige Vorfälle zu viel als einen einzigen zu wenig."

von Werner Kriess, Tiroler Krone
Symbolbild

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