Mi, 19. September 2018

28-Jähriger in U-Haft

28.03.2018 09:15

Feuerteufel legte Brand und ließ sich dann retten

Nach einem Feuer in Innsbruck am vergangenen Montag in den frühen Morgenstunden konnte nun der mutmaßliche Brandstifter ausgeforscht werden. Besonders brisant: Der 28-jährige Mann ließ sich, nachdem er das Feuer im Hausgang der Wohnanklage gelegt hatte, von der Feuerwehr mittels Drehleiter bergen. Der Feuerteufel gab noch weitere Branlegungen zu.

Das Feuer war am Montag gegen 5 Uhr in der Früh am Gang der Wohnanlage ausgebrochen. Zunächst war die Ursache völlig unklar, aber bereits kurz darauf wurde Brandstiftung festgestellt. Nach umfangreichen Ermittlungen konnte nun ein 28-jähriger Österreicher, der im Mehrparteienhaus selbst wohnhaft ist und auch der Anzeiger des Brandes war, als mutmaßlicher Täter ausgeforscht werden.

Mit Feuerzeug Schilfmatte angezündet
Der Mann gab bereits zu, am 24. März mit einem Feuerzeug im Hausgang eine Schilfmatte in Brand gesetzt und anschließend die Feuerwehr über Notruf verständigt zu haben. Danach musste der 28-Jährige dann sogar mittels Drehleiter von der Feuerwehr vom Balkon gerettet und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Klinik Innsbruck verbracht werden.

Vier weitere Brandlegungen
Bei der Einvernahme gab der Mann nicht nur diese Straftat zu, sondern auch noch weitere Brandlegungen im Mehrparteienhaus. So versuchte er bereits am 23. Dezember des Vorjahres, ebenfalls mit einem Feuerzeug, einen im Hausgang abgestellten Kinderwagen zweimal in Brand zu stecken. In beiden Fällen kam es zum Einsatz von Rettung, Feuerwehr und Polizei. In zwei anderen Fällen versuchte er, im Wohnhaus eine Pinnwand sowie einen Postkasten in Brand zu setzen, was ihm aber zum Glück nicht gelang.

28-Jähriger sitzt in U-Haft
Der 28-Jährige ist zu sämtlichen Straftaten geständig, konnte aber kein wirkliches Motiv für sein Handeln anführen. Er sitzt über Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Innsbruck in Untersuchungshaft.

 krone.at
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