Fr, 20. Juli 2018

Einbruch in Kaserne

28.03.2018 06:00

Räuber überfallen Lokal mit Bundesheer-Waffe

Nachdem zwei Österreicher (19 und 23) in einem Lokal in Wien-Meidling gegessen hatten, sollen sie es mit gezogenen Pistolen ausgeraubt haben. Ein anonymer Tipp brachte dann Beamte auf eine heiße Spur in Niederösterreich. Denn eine der Schusswaffen war bereits im Februar bei einem Einbruch in die Radetzky-Kaserne in Horn erbeutet worden …

Am 27. Februar klickten in Aspersdorf und Ziersdorf (Niederösterreich) die Handschellen für einen 23-jährigen Österreicher und seinen um vier Jahre jüngeren Landsmann. Letztendlich hatte ein anonymer Hinweis dazu geführt, dass die Kriminalisten aus Wien den beiden Männern auf die Schliche kamen.

Hollywoodreifer Coup
Nur drei Tage zuvor dürften sie ein Restaurant in der Meidlinger Hauptstraße in Wien hollywoodreif überfallen haben. Zuerst verhielten sie sich wie normale Gäste - doch dann zückten sie wie aus dem Nichts zwei Pistolen, stürmten zur Kassa, bedrohten die Angestellten und erbeuteten einen höheren Geldbetrag. Auf der Straße warteten bereits zwei Fluchthelfer in einem Pkw auf die mutmaßlichen Räuber, brachten sie in ihre Wohnungen nach Niederösterreich zurück.

Maske und Schlagringe sichergestellt
Bei Hausdurchsuchungen fanden Ermittler die Schusswaffen, zwei Schlagringe, insgesamt drei Messer und eine schwarze Maske. Eine Pistole, die auch beim Meidlinger Raub verwendet wurde, war bereits in der Nacht auf 9. Februar zusammen mit Bargeld bei einem Einbruch in die Radetzky-Kaserne in Horn entwendet worden.

Polizei veröffentlicht Bilder der Verdächtigen
Das verdächtige Duo sitzt in der Justizanstalt Leopoldstadt in U-Haft. Die beiden mutmaßlichen Fluchthelfer wollten in den Einvernahmen mit dem Überfall hingegen nichts zu tun haben. Die Polizei schließt nicht aus, dass die Räuber in Wien und Niederösterreich noch weitere Taten begangen haben und hat daher Fotos der Verdächtigen veröffentlicht.

Mögliche Opfer werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 01/31310-57800 zu melden.

Stefan Steinkogler, Kronen Zeitung

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