26.03.2018 05:30 |

Bewusstsein schärfen

ÖBB touren für mehr Sicherheit durch die Schulen

An Schulen im ganzen Bundesland Salzburg sind derzeit die Sicherheitsexperten der ÖBB unterwegs. Mit Vorträgen versuchen sie Jugendliche für die Gefahren bei Fehlverhalten im Bahnbereich zu sensibilisieren. Wie etwa kürzlich in Golling.

Vier wichtige Botschaften wurden dabei den Schülern der siebten und achten Schulstufe im kurzweiligen Vortrag mithilfe von Videos und anschaulichen Beispielen nähergebracht:

- Das Überschreiten der Gleise ist lebensgefährlich!
- Bahnhöfe sind keine Spielplätze! Warte am Bahnsteig hinter der Sicherheitslinie!
- Bahnstrom ist Starkstrom – schon in der Nähe besteht Lebensgefahr! Klettere niemals auf abgestellte Wagons oder Züge!
- Achte bei Eisenbahnkreuzungen auf Rotlicht und/oder herannahende Züge!

Bewusstsein schärfen kann Leben retten
Fünf Schulklassen in der Neuen Mittelschule in Golling klärte ÖBB-Sicherheitsexperte Erich Rattensberger an einem Vormittag über das richtige Verhalten an Bahnanlagen auf. Die Botschaften kommen an, ein Schüler ist durch den Vortrag vor den Gefahren eines tödlichen Stromschlags in der Nähe der Oberleitung gewarnt und schüttelt den Kopf: „Wie können manche nur so dumm sein und auf Wagons klettern?“

Es sind überraschte Gesichter, in die ÖBB-Sicherheitsexperte Erich Rattensberger bei seinen Vorträgen immer wieder sieht. Etwa, wenn er ein Video zeigt, in dem der Bremsweg einer Lokomotive mit dem eines Autos verglichen wird. Die Lokomotive kommt erst hunderte Meter nach dem Auto zum Stillstand. „Ich war erschrocken darüber, dass ein Zug einen so langen Bremsweg hat“, sagte eine Schülerin.
Auch von Josef Schreder, dem Direktor der NMS Golling, wurde die Initiative der ÖBB positiv aufgenommen: „Wir sind sehr froh über die Sicherheitsvorträge an unserer Schule. Diese sind sehr wichtig, dadurch können wirklich Schüler vor schweren Unfällen bewahrt werden!“

Sicherheit macht Schule
In Salzburg wurden im vergangenen Schuljahr 1200 SchülerInnen mit den Sicherheitsvorträgen erreicht. Österreichweit waren es im laufenden Schuljahr bereits 106 Schulklassen. „Jeder dadurch verhinderte Unfall ist ein Erfolg“, sagt Rattensberger. Unter sicherheitskampagne@oebb.at können sich interessierte Schulen jederzeit für einen Vortrag anmelden oder Info-Material anfordern.

Weitere Informationen unter PASS AUF DICH AUF.

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