Mi, 20. März 2019
21.10.2009 18:23

7.000 Besucher

Hype um Burgbau Friesach - viele freiwillige Helfer

Tausende Besucher haben sich heuer bereits am Bauplatz der Friesacher Burg umgesehen. Über den Winter werden die Arbeiten nun eingestellt – jetzt sind wieder die Wissenschafter am Zug. Von 6. bis 8. November veranstaltet die Universität eine Tagung zum „Baubetrieb im Mittelalter“.

In Friesach wird Geschichte lebendig gemacht. 30, 40 Jahre soll es dauern, bis hier in mittelalterlicher Manier - von Menschenhand und mit Ochsengespannen - eine Burg errichtet wird. „Das Interesse am Projekt ist enorm“, meint Mediävist Johannes Grabmayer von der Alpen-Adria-Universität.

Viele freiwillige Hilfe
Etwa 7.000 Besucher haben sich die Vorarbeiten bereits angeschaut; viele packten gleich als freiwillige Helfer mit an. Für die Region soll der Burgbau einen touristischen Impuls bringen, für die Historiker wissenschaftlichen Nutzen. „Wir haben die Möglichkeit, mittelalterliche Quellen zu überprüfen – etwa, wie lange Bauten dauern, welche Werkzeuge wirklich verwendet werden können.“

Aus diesem Grund dreht sich auch bei der diesjährigen Akademie Friesach von 6. bis 8. November alles ums Thema „Baubetrieb im Mittelalter“: Ob Bauhütten, Kathedralen, Burgen – Experten führen auch Laien in spannenden Vorträgen um viele Jahrhunderte zurück.

von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"

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