279 Einsätze in Graz

Im Lift fährt die Angst allzu oft mit

Steiermark
20.03.2018 09:27
Porträt von Alexander Petritsch
Von Alexander Petritsch

Liftfahrer leben in Graz gefährlich! Nicht weniger als 279 Mal rückte die Berufsfeuerwehr letztes Jahr zu einer Liftrettung aus, im Schnitt also fünfmal pro Woche. „2017 ist für uns diesbezüglich kein außergewöhnliches Jahr gewesen. Die Gebäude werden höher, die Aufzüge mehr“, weiß Brandrat Gerald Wonner.

5312 Einsätze verzeichnete die Berufsfeuerwehr im letzten Jahr: An der Spitze lagen dabei die Brandmelde-Alarmierungen (1752), gefolgt von Tierrettungen (913). Sensibilität ist gerade beim Albtraum vieler, einer Liftbergung, gefragt. „Wenn wir diese Alarmierung bekommen, fahren wir mit zumindest sechs Leuten hin. Einer ist immer für die Kommunikation mit den Insassen zuständig. Denn Platzmangel, zunehmende Hitze und weniger werdende Luft führen schnell zu einer Stresssituation“, weiß Wonner. Der Ablauf bei einem Einsatz ist exakt geplant: „Wir schauen uns an, wo der Aufzug steckt und über welches Stockwerk wir am besten hinkommen. Dann wird er meist mittels Hydraulik gesenkt oder erhöht, ehe die Bergung beginnen kann.“

Einsatzort Nummer eins ist, wenig überraschend, der Schloßberglift, der natürlich einer der meist benutzten Aufzüge der Landeshauptstadt ist. Dass vorrangig ältere Modelle steckenbleiben, kann Wonner übrigens nicht bestätigen.

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