"Eine Sauerei. Derzeit kann Tirol Gas nur aus Bayern beziehen – und das verzerrt natürlich den Wettbewerb. Anlässlich eines Betriebsbesuches bei der Firma RHI in Hochfilzen habe ich mir sagen lassen, dass sich alleine dieses Unternehmen im Falle einer Gasöffnung 400.000 Euro pro Jahr ersparen würde", erklärt Ernst im Gespräch mit der "Krone".
In einem ersten Schritt soll Tirol mittels einer 35 km langen Gasleitung von Hochfilzen nach Saalfelden mit Ostösterreich verbunden werden, in einem weiteren Schritt sollten dann auch Nord- und Südtirol zusammengeschlossen werden – Letzteres war auch Thema bei der gemeinsamen Regierungssitzung von Tirol, Südtirol und dem Trentino.
Vertrag mit Bayern vermutet
"Die Erweiterung des Gasnetzes würde ein spürbare Entlastung für alle Tiroler bringen", sagt Ernst, der auch eine Vermutung hat, warum der Zusammenschluss nicht schon längst erfolgt ist. "Ich habe gehört, dass es einen Vertrag der Tigas mit den Bayern gibt, demzufolge auf die Dauer von 18 Jahren keine weitere Gasverbindung von und nach Tirol gebaut werden darf. Wenn das wirklich so ist, dann soll die Tigas dazu stehen. Wenn nicht, dann soll sie keine Zeit mehr verlieren und die Verbindung Hochfilzen nach Saalfelden bauen", erklärt Klubchef Bernhard Ernst abschließend.
von Markus Gassler, Tiroler Krone









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