Mi, 17. Oktober 2018

Wochenlange Sperre

13.03.2018 15:21

Erdrutsch verlegte Dientner Straße

Der heftige Regen vom Sonntag ist Schuld: Ein Erdrutsch verlegte Dienstag früh die Dientner Landesstraße auf einer Länge von knapp 15 Metern. Glücklicherweise waren um diese Zeit noch keine Autofahrer unterwegs. An der Stelle gibt es zwar zwei Schutzzäune, diese hielten aber den Massen nicht stand.

Mit einem gewaltigem Donnern lösten sich um 6.45 Uhr kann 100 Kubikmeter Erde, Geröll, Schlamm und Bäume und rutschten auf die Dientner Landesstraße ab. Die Einsatzkräfte waren rasch zur Stelle. Die Straße musste gesperrt werden.

Damit hieß es für die Dientner wieder einmal Umwege in Kauf nehmen. Das sind die Leid geprüften Pinzgauer bereits gewohnt. Denn oberhalb der Dientner Straße gibt es mittlerweile trotz eines dichten Schutzbau-Netzes fast jedes Jahr Felsstürze und Hangrutschungen.

Diesmal muss die Straße zumindest drei Wochen lang gesperrt werden. Denn der Hang oberhalb der Straße ist nach wie vor instabil. Es könnten noch mehr Muren abgehen.„Mit den Aufräumarbeiten kann erst begonnen werden, wenn sichergestellt ist, dass keine Gefahr mehr besteht“, erklärt der Pinzgauer Bezirkshauptmann Dr. Bernhard Gratz. Er ist vor allem erleichtert, dass niemand verletzt wurde. Denn nur Sekunden vor dem Erdrutsch passierte ein Autofahrer die Stelle.

Die Geröllmassen haben zwei Schutzzäune durchschlagen. Damit muss nicht nur aufgeräumt werden, es müssen auch massivere Schutzzäune errichtet werden. Gratz macht die Geologie im Pinzgau für die die vielen Rutschungen verantwortlich. „Wir haben hier Schiefergestein“, so Gratz. Hinzu kommt der immer häufiger auftretende Starkregen, der die Erde locker macht.

Manuela Kappes
Manuela Kappes

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