"Dass bei der Beleuchtung viel gespart werden kann, ist mittlerweile bekannt – Stichwort Energiesparlampen. Genauso verhält es sich bei den Umwälzpumpen für die Heizung, die in der Regel noch mehr Strom verbrauchen als alle Glühbirnen eines Haushalts zusammen", bringt es LHStv. Anton Steixner auf den Punkt. Das Problem ist, dass Heizungspumpen älter als drei oder vier Jahre meist nicht der höchsten Effizienzklasse angehören. "In den letzten Jahren hat sich auf technischem Gebiet aber eine Menge getan", berichtet Georg Hauser, Innungsmeister der Installateure. "Die neuen Pumpen brauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom."
Das absolute Einsparpotenzial einer Hocheffizienzpumpe im Vergleich zu einer herkömmlichen liege bei rund 70 Euro jährlich, "das bedeutet, die Investition von 380 Euro inklusive Einbau rechnet sich nach vier bis sechs Jahren", erklärte Bruno Oberhuber, Energie-Experte des Landes. Wichtige Bedingung sei allerdings die Sicherstellung eines effizienten Betriebs durch einen Fachmann.
Erkennbar sind alte Pumpen an der Einstufung am farbigen Energie-Pickerl oder aber man lässt den Installateur einen Blick darauf werfen.
Preisausschreiben: 30 Pumpen zu gewinnen
In Zusammenarbeit mit den Tiroler Gemeinden und der Innung wird das Land Tirol in den nächsten Wochen verstärkt über den Pumpentausch informieren. Ein kräftiger Anreiz kommt auch von den Tiroler Installateuren: Bei einem Gewinnspiel werden 30 Geräte inklusive Einbau verlost. Würden 10 Prozent der Pumpen getauscht, wäre Steixner mit der Aktion zufrieden.
von Philipp Neuner, Tiroler Krone









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