Bitter!

Vanessa Herzog erkrankt! Zittern um Massenstart

Olympia
22.02.2018 16:36
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Bittere Nachrichten für Eisschnellläuferin Vanessa Herzog! Die Tirolerin muss um ihre Teilnahme im Massenstart am Samstag (ab 12 Uhr MEZ) bangen. Wie der ORF berichtete, ist Herzog erkrankt. Bereits Anfang Februar hatte sie mit einer Influenza zu kämpfen.

Nach den Plätzen vier über 500 und fünf über 1.000 Meter steht Herzog bei den Pyeongchang-Spielen noch ohne Edelmetall da. Die letzte Chance hätte die 22-Jährige am Samstag beim Massenstart. "Da ist alles drin. Ich kann Erste, ich kann Letzte werden", wagte Herzog schon unmittelbar nach 500er-Rennen keine Prognose. Rund neun Minuten dauert ein Rennen - das ist die Sprinterin nicht gewohnt.

Heidegger gibt Olympia-Debüt
Bei den Herren ist Linus Heidegger am Start. Mit der erfolgreichen Olympia-Qualifikation hat er sich einen langjähriger Traum erfüllt. Seit über einem Jahr liegt der Fokus des Tirolers auf dem Großereignis in Südkorea. Umso größer war die Freude, als er einen von nur 24 Massenstart-Quotenplätzen ergatterte. "Es sind halt wirklich die Allerbesten da. Ich bin total froh, dass das aufgegangen ist", ist Heidegger, der die Slalom-Bronzemedaille von Michael Matt live vor Ort miterlebt hat, stolz.

Den Debütanten erwartet am Samstag ob der großen Eisschnelllauf-Begeisterung der Südkoreaner ein volles Haus: "Ich bin sehr glücklich darüber, beim größten Rennen meiner bisherigen Karriere in einem vollen Stadion zu laufen. Beim Skifahren sind nicht so viele Leute. Ich hoffe, ich kann das doppelt genießen", sagte der 14. das Massenstart-Gesamtweltcups.

Eine neue Disziplin im Olympia-Programm tut dem Eisschnelllauf laut Heidegger gut. "Es ist sicher zum Zuschauen der spannendste Bewerb. Gerade Eisschnelllaufen ist eine Sportart, die sich oft ein bisschen unter ihrem Wert verkauft", sieht der ÖOC-Athlet eine Gelegenheit, die Sportart moderner zu präsentieren. Unter den Athleten wird die Disziplin keineswegs mehr stiefmütterlich behandelt. "Der Bewerb hat sich im Weltcup total etabliert und ist wirklich unter den Eisschnellläufern als vollwertige Distanz anerkannt."

Der Massenstart hat zahlreiche Eigenheiten, gerade das mache ihn auch so spannend. "Es kann wirklich sehr viel passieren, weil das ein extrem taktisches Rennen ist. Man kann sehr viel von der Missgunst oder dem Glück anderer profitieren", erklärte Heidegger, dem auch besonders das Duell Mann gegen Mann taugt: "Das direkte Duell mit so vielen anderen Athleten gibt es natürlich in den anderen Disziplinen nicht."

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