Passanten gefährdet

Arzt weist Raser in "Geschlossene" ein

Steiermark
05.10.2009 12:58
Seit am 6. September in Vorau ein Raser zwei Frauen getötet hatte, nimmt die örtliche Polizei alle Schnellfahrer noch genauer unter die Lupe. So wurde ein 24-jähriger Tischler mehrmals angezeigt – leider ohne Wirkung. Der Steirer genoss weiter den Geschwindigkeitsrausch. Und deshalb ist er jetzt in einer geschlossenen Anstalt!

Der junge Steirer ist ein Autonarr. Drei Fahrzeuge hat er bereits ruiniert, zuletzt wurde er in der Nacht auf Samstag beanstandet. In Hartberg "testete" er einen 300 PS starken BMW, in dem sich sechs (!) weitere Insassen befanden.

Zwei mussten aussteigen, danach ließ die Polizei den Tischler weiterfahren. 38 Kilometer südlich war für ihn in Fürstenfeld Endstation, nachdem er durch seine rücksichtslose Fahrweise zahlreiche Fußgänger gefährdet hatte.

17-Jährigen hinters Steuer gelassen
Beim Verhör stellte sich heraus, dass der Raser am 28. September einen 17-Jährigen, der keinen Führerschein besitzt, ans Steuer eines Autos gelassen hatte. "Der Jugendliche ist viel zu schnell gefahren und nicht weit gekommen", so ein erhebender Beamter. Der Pkw landete bei Vorau im Acker, der Lenker wurde verletzt.

Am Sonntag übergab die Polizei den 24-Jährigen dem Amtsarzt. Nach einem kurzen Gespräch befand der Mediziner, den Autonarren vorübergehend aus dem Verkehr zu ziehen. Er wird nun in der Sigmund-Freud-Klinik in Graz (im Bild) therapiert.

von Manfred Niederl, "Steirerkrone"

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