16.02.2018 12:12 |

Maggies Kolumne

Es gibt noch viel zu tun!

Egal, ob ein Rind sein ganzes Leben auf einer saftigen Weide verbringen durfte, oder ein Mastschwein sich nach Belieben im Schlamm wälzen konnte – letztendlich endet für nahezu alle sogenannten Nutztiere ihr Dasein auf einem Schlachthof. Igitt – das will ich gar nicht hören, und ich mag mir das nicht vorstellen - so hört sich vielfach die Reaktion der Menschen an, wenn man dieses Thema anschneidet. Aber jeder von uns, der auf sein Schnitzel, die Leberkässemmel oder allgemein auf fleischliche Kost nicht verzichten möchte, muss sich bewusst sein, dass dafür ein Tier sein Leben lässt.

Diese Woche wurde in Deutschland ein Schlachthof von den Behörden wegen Tierquälerei geschlossen - und zwar zu Recht! Dem zuständigen Veterinäramt wurden Videos zugespielt, die unglaubliches Leid aufzeigen: Rinder, die nicht ausreichend betäubt wurden und sich nach dem Einstich in den Hals und beim Ausbluten bewegen. Immer wieder kommen solch drastische Zustände ans Tageslicht. Schweine, die vor Schmerzen schreien, wenn sie mit brühendem Wasser übergossen werden,und andere furchtbare Vorkommnisse. Auch bei uns in Österreich.

Ich meine, dass es hier dringend bessere Kontrollen braucht. Aber Tierleid ist vielseitig. Ich fordere auch ein Verbot der permanenten Anbindehaltung bei Rindern oder die Auflage, dass Hündinnen maximal einmal jährlich gedeckt werden dürfen! Wo sehen Sie Handlungsbedarf? Schreiben Sie mir an tierecke@kronenzeitung.at! In den kommenden Wochen, werde ich die „neue“ Regierung damit konfrontieren. Fakt ist: Es gibt noch viel zu tun im Tierschutz!

Maggie Entenfellner, Kronen Zeitung

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