83 Tage geholfen

Heer beendet größten Katastropheneinsatz

Steiermark
16.09.2009 15:55
Den bisher größten Katastropheneinsatz der Zweiten Republik in der Steiermark hat das österreichische Bundesheer am Mittwoch in den Hochwasser-Gebieten beendet. Insgesamt waren die Kräfte 155.000 Arbeitsstunden im Einsatz, um die Folgeschäden der Unwetter zu beseitigen. Diese Leistung entspricht einem Gegenwert von rund 7,5 Millionen Euro, so das Militärkommando Steiermark.

Seit dem 24. Juni waren die Soldaten in sieben steirischen Bezirken im Einsatz, wobei der Bezirk Feldbach den Schwerpunkt bildete. Das Heer half an 83 Tagen an insgesamt 64 Schadensstellen in unterschiedlichem Ausmaß: Während in manchen Fällen einfach nur ein Haus vom Geröll befreit werden musste, wurden an anderen Stellen riesige Krainerwände errichtet. 

Mehr Bilder vom Katastropheneinsatz des Bundesheers findest du in der Infobox!

Acht Brücken wurden gebaut, Verklausungen von Bächen gelöst und Hänge abgestützt. Neben Hubschraubern waren auch Bergepanzer und Experten des Militärgeografischen Dienstes im Einsatz: 500 Schadensstellen wurden dabei für den Katastrophenkataster des Landes Steiermark erfasst, erklärte Oberst Gerhard Schweiger.

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