Tiere in Panik

Initiative gegen Feuerwerkskörper zu Silvester

Des einen Freud', des anderen Leid: Auch in diesem Jahr werden am 31. Dezember auf der ganzen Welt Feuerwerkskörper in die Luft fliegen. Was es bedeutet, vor den Silvesterknallern regelrechte Panik zu haben, wissen viele Tierbesitzer aus leidvoller Erfahrung, denn die meisten Vierbeiner fürchten sich vor dem Lärm zum Jahreswechsel.

Die Verwendung von Feuerwerkskörpern beeinträchtigt nicht nur das Wohlbefinden und Verhalten unserer Haustiere, auch Wildtiere leiden darunter. Obwohl das österreichische Tierschutzgesetz besagt, dass Tiere niemals in schwere Angst versetzt werden dürfen, ist die Aussicht auf einen generellen Verzicht auf Feuerwerkskörper wenig erfolgsversprechend.

Initiative gegen Knallerei
"Umso bedeutender ist daher das Bewusstsein über seine eigene Verantwortung", so Herwig Pucher von "TIERplus", der eine österreichweite Initiative gegen Silvesterknallerei ins Leben gerufen hat. Mit "Hast an' Knall? Nein zur Silvesterknallerei - unseren Tieren zuliebe!" wolle man ein Zeichen setzen, so Pucher. Denn jeder, der Knallkörper verschießt, füge Tieren ungerechtfertigt schwere Angst und Leiden zu. Alle Unterstützer sind aufgerufen, das Logo weiterzuverbreiten und auf Knallkörper zu verzichten. Sie können es etwa auf Facebook als Profilbild verwenden oder in Ihren E-Mails in der Signatur anheften.

Nützliche Tipps für Hundebesitzer rund um die Angst vor Feuerwerkskörpern finden Sie HIERDen "Hast 'an Knall?"-Sticker können Sie bei TIERplus herunterladen.

Denise Zöhrer
Denise Zöhrer
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