Kancz erklärt: "Nur schlecht gewartete Anlagen sind eine Belastung für die Umwelt. Wenn ich mit einem Ofen fertig bin, gibt's nahezu keine Emissionen mehr!" Klingt unglaublich - "ist aber so", beteuert Kancz, der für sein Engagement bereits mit dem Umweltpreis des Landes Steiermark sowie jenem der Stadt Graz ausgezeichnet wurde.
"Steirer jagen Geld durch den Kamin"
Kancz, der "König der Kessel", schont aber nicht nur die Umwelt, sondern auch das Geldbörsel: "Viele Steirer jagen ihr Geld buchstäblich durch den Kamin", erklärt Kancz. So könne ein steirischer Durchschnittshaushalt jährlich immerhin bis zu 865 Euro an Heizkosten (Öl) sparen. Ganz zu schweigen von einer weitaus höheren Kessellebensdauer.
Die Schweizer...
Was steckt dahinter? Josef Kancz, der sich die Methode zur Sanierung solcher umwelt- und börselschädigender Heizkessel in der Schweiz angeeignet hat ("Die sind uns 50 Jahre voraus!"), erklärt das Prinzip folgendermaßen: "Zuerst werden die Ruß-Ablagerungen entfernt, dann wird der Kessel mit feuerfesten Materialien - Schamott oder Keramik - ausgekleidet."
2.000 Euro fürs Umrüsten
Was diese Umrüstung kostet? "Bei kleineren Öfen, wie sie etwa in den Einfamilienhäusern gebräuchlich sind, fallen 2.000 Euro an - doch das hat man schnell wieder herinnen..."
Überzeugt? Neugierig? Kancz berät kostenlos - seine Infos gibt's unter 0664/4362132.
von Ernst Grabenwarter und Jörg Schwaiger, "Steirerkrone"
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