Himmlische Energie

Streit um Solaranlage auf dem Kirchendach

Niederösterreich
25.02.2009 09:12
Auf "himmlische" Energie setzt Pfarrer Konrad Stix im Gotteshaus von Gumpoldskirchen. Eine Solaranlage auf dem Kirchturm sorgt für wohlige Wärme sowie geringere Heizkosten. Denkmalschützern sind die Sonnenkollektoren aber ein Dorn im Auge: Sie fordern jetzt den Abbau.
Wenn Pater Konrad Stix am Mittwoch den Gläubigen in Gumpoldskirchen das Aschenkreuz auf die Stirn zeichnet, müssen die Kirchgänger nicht frieren. Seit drei Jahren wird das Gotteshaus des bekannten Weinortes im Bezirk Mödling nicht nur mit Gas, sondern auch mit Sonnenkraft beheizt. "So sparen wir ein Drittel der Energiekosten", erklärt der Priester.

Im Zuge der Sanierung war die Anlage auf dem Dach des alten Wehrturms der Kirche montiert worden. Stix: "Das Denkmalamt erhob damals keinen Einspruch." Jetzt sitzen jedoch andere Experten an den zuständigen Stellen. "Der Turm ist weithin sichtbar", heißt es bei der Behörde: "Die Kollektoren müssen im Garten verlegt werden." 

Dort sei es aber zu schattig, klagt der Pfarrer: "Die mit Spenden finanzierte Anlage wäre kaum mehr nutzbar!"

Von Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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