Peter H. ist in seiner Heimatstadt auf Streife. Der 35-jährige Grazer, einer von 4000 Mitgliedern der österreichischen "Schutzgemeinschaft für Nichtraucher", hat sich zum Ziel gesetzt, "Qualm-Sünder" aufzuspüren. Sprich Wirte, denen die neuen gesetzlichen Vorschriften egal sind - und ihre Glimmstängel-Verweigerer nicht entsprechend abschotten.
Hitzige Diskussion mit Barbesitzern
In der Innenstadt wird er rasch fündig, ein Lokal hat keine Kennzeichnungsschilder aufgestellt. Die hitzige Diskussion mit dem Barbesitzer ist vorprogrammiert, die Meldung ans Magistrat ebenso. Vier Beanstandungen liegen dort schon auf dem Tisch.
"Legitimes Recht, aufmerksam zu machen"
"Das ist das legitime Recht jedes Staatsbürgers, auf Verstöße aufmerksam zu machen", gibt sich Robert Rockenbauer, Chef der "Schutzgemeinschaft für Nichtraucher", gegenüber der "Steirerkrone" kämpferisch.
Kontrolltätigkeit übernehmen
Mit Vernaderung habe das "nichts zu tun", man müsse - mangels behördlicher Aktivität - eben die Kontrolltätigkeit übernehmen. "Warum es keinen eigenen Nichtraucheranwalt gibt, ist mir schleierhaft." Das neue Gesetz ist für den "Zigaretten-Detektiv" übrigens auch nicht das Gelbe vom Ei: "Es ist weder Top - noch Flop..."
von Gerald Schwaiger, Steirerkrone
Symbolbild
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.