20.12.2008 08:21 |

Eishockey-Liga

Auswärtssiege für Spitzentrio KAC, Caps und Linz

An der Spitze der heimischen Eishockey Liga hat es am Freitagabend in der 34. Runde keine Veränderungen gegeben. Sowohl der KAC (2:1-Overtime-Erfolg in Laibach) als auch die Verfolger Vienna Capitals (3:1 in Szekesfehervar) und die Black Wings aus Linz, die einen 8:1-Kantersieg in Jesenice feierten, schafften die angepeilten Auswärtssiege. Damit liegt der Rekordmeister aus Klagenfurt weiter sechs Zähler vor den Wienern sowie sieben vor den Oberösterreichern.

Der Villacher SV, der eine 2:4-Niederlage in Innsbruck kassierte, wurde dagegen von Meister Salzburg, der einen souveränen 7:3-Erfolg beim Tabellennachzügler in Graz feierte, auf Platz fünf verdrängt. Durch den Punktgewinn von Laibach ist nun Szekesfehervar punktgleich mit Graz neues Schlusslicht.

Szekesfehervar - Vienna Capitals 1:3 (1:0,0:2,0:1)
Die Vienna Capitals haben mit einem 3:1-Erfolg in Ungarn am Freitag auch den vierten Saisonvergleich mit Alba Volan Szekesfehervar für sich entschieden. Nach zwei Siegen im Penaltyschießen sowie einem mit einem Tor Unterschied fiel das Duell der 34. Runde sogar ziemlich "deutlich" zugunsten der Wiener aus. Die Caps blieben damit einen Zähler vor den ebenfalls siegreichen Black Wings Linz erster Verfolger von Spitzenreiter KAC.

Nachzügler Alba Volan erwischte den besseren Start und lag nach einem erfolgreichen Überzahlspiel durch Palkovics (15.) nach dem ersten Drittel sogar in Führung. Die ersatzgeschwächten Gäste kamen aber unmittelbar nach der Pause durch Gratton (21.) ebenfalls im Powerplay zum Ausgleich. Tropper erhöhte 58 Sekunden vor Ende des zweiten Spielabschnitts zur wichtigen Führung, dem Finnen Riihijarvi gelang in Minute 45 schließlich der entscheidende dritte Treffer.

Graz 99ers - Red Bull Salzburg 3:7 (0:2,3:4,0:1)
Für Eishockey-Meister Red Bull Salzburg bleiben die Graz 99ers ein gern gesehener Gegner. Mit einem 7:3-Erfolg in Graz-Liebenau feierten die "Bullen" am Freitag den vierten Sieg im vierten Saisonduell. Mit dem neunten Auswärtssieg verbuchten die Salzburger nach zwei Niederlagen in Serie gegen die Kärntner Clubs damit wieder ein Erfolgserlebnis.

Bereits nach 22 Sekunden vollendete Latusa vor nur 500 Zuschauern in der Eishalle Liebenau den ersten Angriff der Gäste zum 1:0 für Salzburg, das infolge kaum Probleme mit den Steirern hatte. Die 99ers verbuchten erst nach 9:20 Minuten den ersten Torschuss, Foster (18.) erhöhte kurz vor der Drittelpause die Führung für die Mozartstädter.

Auch nach dem Anschlusstreffer durch Pittl (24.) bestimmte der Titelverteidiger, bei dem Neuverpflichtung Bootland noch nicht im Einsatz war, die Partie. McDonough (28./PP), Schwab (34.) und zweimal Bulls-Top-Torjäger Trattnig (33., 39.) sorgten für einen beruhigenden 6:3-Vorsprung nach zwei Dritteln, Kapitän Stuart (34., 38.) traf für die Hausherren. Nachdem Weinhandl anstelle von Grumet-Morris das Grazer Tor hütete, setzte der Ex-99er Rebek (45./PP) den Schlusspunkt.

HC Innsbruck - Villacher SV 4:2 (0:1,2:1,2:0)
Die Innsbrucker "Haie" haben am Freitagabend gegen den Villacher SV mit 4:2 (0:1,2:1,2:0) gewonnen. Die Tiroler sicherten sich ohne zu überzeugen in einem schwachen Spiel beide Punkte. Die Villacher mussten sich die Niederlage selbst zuschreiben, denn sie schwächten sich durch einige unnötige Strafen selbst. Es war der erste Tiroler Sieg im vierten Aufeinandertreffen der Saison.

Im ersten Drittel dauerte es lange, bis die Partie endlich Tempo aufnahm. Statt Torchancen oder Schüssen gab es Fehlpässe und unerklärliche Stockfehler besonders auf Innsbrucker Seite. So war es auch Thomas Raffl, der von Guolla völlig unbedrängt nach Scoville-Zuspiel Villach in Führung brachte (16.).

Im zweiten Abschnitt wurde Innsbruck etwas stärker und nach Chancen von Unterluggauer und Woger erzielte Dustin Johner aus einem Gestocher den Ausgleich (26.). Doch exakt zwei Minuten später lagen die "Adler" aus Kärnten wieder in Front. Jonathan Ferland erzielte auf billige Weise das 2:1. Eine Sekunde bevor ein 5:3-Powerplay der Tiroler zu Ende ging, schaffte Rich Brennan mit einem Schuss von der blauen Linie den Ausgleich (37.).

Fast Kopie des Ausgleichstreffers war das Führungstor für die Innsbrucker: 5:3-Überlegenheit für den HCI und Brennan verwandelte erneut von der blauen Linie (49.). Den Endstand fixierte Daniel Woger knapp vor der Schlusssirene mit einem "Empty-Net-Goal".

HK Jesenice - Black Wings Linz 1:8 (1:1,0:5,0:2)
Die Black Wings Linz haben ihren Status als bestes Auswärtsteam beim heimstarken HK Jesenice eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Oberösterreicher feierten im Spiel der 34. Runde einen 8:1-(1:1,5:0,2:0)-Kantersieg, fügten dem slowenischen Meister die fünfte Heimniederlage zu und behaupteten sich im obersten Tabellendrittel. Die Linz-Stürmer Gregor Baumgartner und Markus Matthiasson durften sich dabei über je drei Treffer freuen.

Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel, Jakopic (13.) und Baumgartner (17.) hatten getroffen, überrollten die Linzer die Gastgeber mit fünf Toren im Mittelabschnitt. Zwei weitere Male Baumgartner (23./PP, 27.) und der Schwede Matthiasson mit drei Toren binnen dreizehn Minuten (25., 32., 38.) trugen sich in die Torschützenliste ein. Mark Szücs (52.) und Brad Purdie (56.) stellten im Schlussdrittel den Endstand sicher. In den bisherigen drei Saisonduellen zuvor hatte sich stets die Heimmannschaft durchgesetzt.

Olimpija Laibach - KAC 1:2 n.V. (1:0,0:1,0:0/0:1)
Tabellenführer KAC hat sich bei Schlusslicht Olimpija Laibach zu einem 2:1 (0;1,1:0,0:0/1:0)-Erfolg nach Verlängerung gemüht. Die Klagenfurter kamen zum siebenten Sieg in Folge und blieben damit auch nach der 34. Runde der Erste Bank Liga sechs Punkte vor dem ersten Verfolger Vienna Capitals. Die Laibacher gaben die Rote Laterne dank des Bonuspunktes an Szekesfehervar ab.

In der Schlussminute des Startdrittels brachte Frank Banham die Slowenen vor 3.300 Zuschauern in Führung. Zur Mitte des zweiten Drittels war das Spiel dann wegen eines Schadens am Eis für über eine halbe Stunde unterbrochen. Die Klagenfurter steckten die ungeplante lange Pause, die für die Reparatur benötigt wurde, besser weg und kamen kurz nach Wiederbeginn durch Kapitän Christoph Brandner (32.) zum Ausgleich. Danach gelang in der regulären Spielzeit kein weiterer Treffer mehr. Den entscheidenden Treffer in der dritten Minute der Verlängerung erzielte Gregor Hager.

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