Jubel über GAK

Wie Rudi Roth & Co. den Nicht-Abstieg feierten

Steiermark
11.12.2008 09:31
Er sitzt tief in den Köpfen der steirischen Menschen, der Schloßberg und sein Wahrzeichen, der Uhrturm. Jeder Grazer hat da so seine Erlebnisse, "Gschichterln" oder Anekdoten zu erzählen. Heute tut das "Ölbaron" Rudi Roth, GAK-Mäzen, ungarischer Honorarkonsul, Industrieller. Und seine ganz persönliche Uhrturm-Geschichte hat natürlich mit Fußball zu tun...

"16 war ich, das Marieninstitut in der Kirchengasse war meine Schule. Genau in der Mitte, zwischen Schloßberg und GAK-Platz gelegen. Da kann man ja nur ein 'Roter' werden." - "1965", erzählt der Konsul, "kam's zum Schicksalsspiel gegen Rapid. Der GAK musste gewinnen, sonst wäre der Abstieg besiegelt gewesen..."

1:0, die "Roten" oben! "Und auch meine Klassenkameraden (der heutige Landessportchef Fritz Stehlik, Handball-Doktor Dietmar Peissl) und ich waren oben. Auf dem Schloßberg und unterm Uhrturm haben wir gefeiert, was das Zeug hält!" Dass auch der "Zapfenstreich" im Internat ungehört blieb, versteht sich.

"Sieben Jahre später bin ich dann selbst beim GAK zwischen den Pfosten gestanden. Und wenn's beim Match in der Körösistraße einmal eine Verschnaufpause gegeben hat, dann ist der Blick oft genug zum Uhrturm gewandert!" - von Rudi Roth

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