"Die GVB sollten, anstatt jetzt Druck zu machen, ihre Hausaufgaben erledigen!", ärgert sich Rücker. Sie habe bereits im Sommer konkretes Datenmaterial (welche Delikte, mögliche Alternativ-Maßnahmen, Datenschutz, etc.) angefordert - dieses aber bis zum heutigen Tag nicht bekommen. Das wollte die "Krone", wie gewohnt, genauer wissen und konfrontierte GVB-Capo Anthony Scholz mit den Vorwürfen. Die knappe Replik: "Kein Kommentar!" Eines war Scholz dann aber doch zu entlocken: Es sei noch vor Weihnachten ein Meeting mit Vertretern der Stadt geplant. Wann? "Der genaue Termin ist noch offen..."
Fahrgäste laut Umfrage eher für Überwachung
Dort jedenfalls, so Scholz, soll alles in sachlicher Atmosphäre besprochen und alle grünen Bedenken ausgeräumt werden. Denn aus Sicht der Verkehrbetriebe ist die Sache klar: "Wir bekennen uns zur Kameraüberwachung - weil es keine Alternativen gibt!", so Scholz. Und auch die Grazer Bevölkerung steht hinter der Video-Überwachung; das hat eine Fahrgast-Umfrage deutlich gezeigt: 49 Prozent befürworten die Öffi-Überwachung, nur 29 Prozent sprechen sich dagegen aus.
von Ernst Grabenwarter, "Steirerkrone"
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