Die Weltwirtschaftskrise hat auch Golf-Weltstar Tiger Woods erreicht. Der angeschlagene Autohersteller General Motors (GM) wird den bis 2009 über fünf Jahre geschlossenen Sponsorenvertrag mit dem nach einer Kreuzband-Operation pausierenden Amerikaner zum 31. Dezember kündigen. Das teilte am Montagabend GM im Stammhaus in Detroit mit.
Allein für das Logo vom Tochterunternehmen Buick auf seiner Golftasche sowie Promotions-Aktivitäten für den Mutter-Konzern hat Woods rund sieben Millionen US-Dollar (5,48 Mio. Euro) pro Jahr kassiert. Sein jährliches Werbe-Einkommen wird auf fast 100 Millionen Dollar geschätzt. GM-Vizepräsident Mark LaNeve erklärte, dass die Entscheidung schon früher im Jahr gefallen sei. Sie stünde in keiner Beziehung zu dem 25 Milliarden Dollar schweren Darlehenspaket, das der Staat insgesamt drei Auto-Unternehmen gewähren soll.
Zeitpunkt von Woods Comeback unklar
Der 32-jährige Kalifornier will sich künftig mehr Zeit für die Familie nehmen. Das könnte auch die Anzahl seiner Starts reduzieren und damit seine Fernsehpräsenz mindern. Woods Frau Elin erwartet das zweite Kind. Wann Woods wieder auf die US-PGA-Tour zurückkehren wird, ist offen. Angeblich will der Superstar erstmals wieder beim US-Masters im April 2009 starten, um den 15. Major-Titel seiner Karriere zu gewinnen.
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