Die Duisburger unter den 2.258 Fans machten Müller mit einem Transparent Mut. Die Aufschrift lautete: "Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, dann der Glaube an die eigene Kraft." Als die Aufstellung verlesen wurde, riefen beide Fan-Gruppen gemeinsam Müllers Zunamen und hielten Zettel mit seiner Rückennummer 80 hoch.
Der Familienvater war nach 198 Tagen in den Kader der Kölner zurückgekehrt, die der WM-Teilnehmer in der Vorsaison mit tollen Leistungen in das Playoff-Finale gegen Titelverteidiger Eisbären Berlin geführt hatte. Der 28-Jährige ist wegen des vor zwei Jahren entdeckten Hirntumors bereits zweimal operiert worden und hatte vor kurzem entschieden, seinen Arzt von der Schweigepflicht zu entbinden und die Öffentlichkeit über seinen Zustand zu informieren.
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