Sa, 18. August 2018

Angeblicher Unfall

04.11.2008 17:42

Geschworene weisen Klage gegen Reeves ab

Ein Geschworenengericht in Los Angeles hat am Montag die Klage eines Fotografen gegen Hollywood-Star Keanu Reeves abgewiesen. Die Geschworenen entschieden nach dreistündigen Beratungen einstimmig, dass Reeves nicht für die mutmaßlichen Verletzungen des Paparazzo Alison Silva verantwortlich ist. Der Fotograf hatte von dem Schauspieler fast 712.000 Dollar gefordert, um nach einem Autounfall Arztrechnungen zu bezahlen und für entgangenes Gehalt entschädigt zu werden.

In dem fünftägigen Verfahren hatte Silva erklärt, Reeves habe ihn im März 2007 beim Ausparken auf einem Parkplatz mit seinem Porsche angefahren und am Handgelenk verletzt. Er habe sich einer Operation unterziehen müssen und leide noch immer an den Folgen der Verletzung. Allerdings machte der Kläger im Prozess widersprüchliche Angaben über das Geschehene. Die Verteidigung zeigte außerdem ein Video, in dem der Fotograf mit seiner angeblich verletzten Hand einen Maschendrahtzaun niederdrückt, um Britney Spears aufzunehmen.

Reeves Anwalt Alfred Gerisch erklärte, Silva sei über seine eigenen Füße gestolpert, als er Aufnahmen von Reeves machen wollte. Der Schauspieler habe ihm anschließend sogar beim Aufstehen geholfen. Ende September hatte ein Gericht in dieser Sache bereits ein strafrechtliches Verfahren gegen Reeves eingestellt.

Der 44-jährige Schauspieler ist vor allem für seine Hauptrolle in der dreiteiligen "Matrix"-Filmreihe bekannt, außerdem spielte er in "Viel Lärm um nichts" und "Speed". Einer seiner ersten Filmerfolge war "My Private Idaho" mit River Phoenix, der 1993 im Alter von 23 Jahren durch einen Drogencocktail starb.

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