Mo, 20. August 2018

Stützpunkt bleibt

28.10.2008 21:40

Fliegerhorst Aigen vorerst gesichert

Gute Nachrichten für 300 Mitarbeiter, die zuletzt mit Schließungsplänen konfrontiert waren: Laut Landeshauptmann Franz Voves ist der Fliegerhorst Aigen mit seiner Werft für zehn Jahre gesichert! Das hätten Verhandlungen mit dem Verteidigungsministerium ergeben. Dort bestätigte man allerdings nur eine Nutzung über das Jahr 2010 hinaus. ÖVP-Chef Hermann Schützenhöfer fordert darüber hinaus, die Frage Aigen in die Koalitionsgespräche einzubeziehen.

Im Februar diesen Jahres war in einem "Luftgipfel" beschlossen worden, dass die Fluggeräte des Typs Agusta Bell 206A außer Dienst gestellt werden. Für die in Langenlebarn situierte Hubschrauberpilotenausbildung sollen nun sechs Maschinen des Typs Alouette III aus Aigen (Fliegerhorst Fiala Fernbrugg) herangezogen werden, wobei der Heimatstützpunkt in der Steiermark bleibe. Dadurch, so Voves, würden auch die 300 Jobs - 40 davon in der dortigen Fliegerwerft - gehalten.

"Kampf um Aigen geht weiter"
Offen ist noch, was nach dem Auslaufen der Alouette III passieren wird. Die ins Auge gefasste Nachfolge-Generation an Mehrzweckhubschraubern könnte nicht mehr in das Einsatzprofil des Alpen-Stützpunktes Aigen passen. "Der Kampf um Aigen geht weiter", meinte daher der Landeshauptmann. Man werde sich in den nächsten Jahren bemühen, aus Sicht des Katastrophenschutzes ein alpenfähiges Gerät zu erhalten.

Aus dem Ministerium hieß es am Montag, festgelegt sei nur die Nutzung über das Jahr 2010 hinaus. Der Zeitpunkt einer allfälligen Schließung sei nicht fixiert.

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