27.10.2002 17:26 |

Tennis

Justine Henin siegt in Linz

Die Belgierin Justine Henin hat sich am Sonntag durch einen 6:3,6:0-Finalsieg gegen die US-Amerikanerin Alexandra Stevenson das mit 585.000 Dollar dotierte Generali Ladies WTA-Tennisturnier in Linz geholt.
Der als Nummer vier eingestuften Henin (20),die als zweite Belgierin nach Sabine Appelmans (1994 und 1996)in Linz gewann, brachte der sechste Turniersieg ihrer Karriere93.000 Dollar und die Verbesserung auf Rang vier der Weltrangliste.
 
Von ihren sechs Finali in diesem Jahr hat sie nachdem Dreisatzsieg gegen Serena Williams in Berlin nun ein zweites(bei Niederlagen gegen Venus Williams 3 und S. Williams) gewonnen.
 
"Ich bin sehr glücklich, habe ein sehr gutesTurnier gespielt und will meinen Titel im nächsten Jahr verteidigen",versprach Henin, die sich durch die Blessur ihrer Konkurrentinnicht aus dem Konzept ("ich habe mich voll auf mein Spiel konzentriert")bringen ließ. Auf ihrem Weg ins Finale hatte sie nach einemFreilos der Reihe nach die Russin Tatjana Panowa (6:2,6:1), dieItalienerin Silvia Farina Elia (7:6,6:2) und die US-AmerikanerinChanda Rubin (7:6,6:4) ausgeschaltet.
 
Die 21-jährige, athletische Stevenson, mit1,85 m um 18 Zentimeter größer als ihre Konkurrentin,hatte die Spanierin Conchita Martinez (6:1,6:2), die Russin AnastasiaMyskina (6:3,7:6), gegen die sie vorher fünf Mal verlorenhatte, die allerdings recht schwach spielende TurnierfavoritinJennifer Capriati (6:1,6:1) und Schett-Bezwingerin Daniela Hantuchovaaus der Slowakei (5) aus dem Bewerb geworfen. Kein Wunder, dassStevenson, die ihren ersten WTA-Titel anpeilte, etwas enttäuschtden Centercourt im Linzer Dessin-Center verließ ("aber gegeneine Henin hat man gehandicapt keine Chance, ich konnte mich nichtwie sonst bewegen"), als Trostpreis 49.500 Dollar Preisgeld unddie berechtigte Hoffnung, erstmals unter die Top 20 zu kommen,mitnehmend.
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