Mi, 15. August 2018

US-Geschäftsidee

12.10.2008 18:44

Frustrierte schmettern sich den Ärger vom Leib

Während die ganze USA unter der aktuellen Finanzkrise leidet, schlägt eine gewifte Geschäftsfrau im kalifornischen San Diego Profit aus der Frustration der Menschen. In Sarah's Smash Shack können gestresste Betroffene nach Herzenslust Geschirr zertrümmern, um ihrem Ärger freie Luft zu machen - und das rund um die Uhr, sieben Tage die Woche.

Sarah Lavelys Klienten dürfen für zehn Dollar aufwärts in 15-Minuten-Intervallen nach Lust und Laune Teller und Gläser pulverisieren. Mit einer speziellen Schutzkleidung ausgestattet werden die Zahlungswilligen bei tösender Musik von einem Neon-Schild ständig dazu aufgefordert, "noch mehr Zeugs zu zerschmettern".

Ausgezeichnete Investition
Das lässt sich Börsenmakler Adam DeWitt nicht zweimal sagen. Gemeinsam mit seiner Frau lässt er die Sau raus und knallt ein Teil nach dem anderen gegen die Wand. Nach der Prozedur ist er erschöpft, aber glücklich. "Diese 50 Dollar waren unsere beste Investition in den letzten zwei Jahren", keucht der 29-Jährige.

Sarah's Smash Shack lässt die Leute mit ihren Sorgen vorsätzlich alleine. Die Inhaberin will weder die Beweggründe ihrer Klienten erfahren, noch werden Drinks oder Snacks angeboten. Die Leute sollen sich ausschließlich ihrer Frustration hingeben.

Spezielle "break rooms"
Dafür haben die Kunden in den speziell eingerichteten "break rooms" auch die Möglichkeit, zerbrechliche Bilderrahmen, in die sie Fotos ihrer Widersacher stecken können, gegen die Wand zu pfeffern. Beliebt sind auch große Teller, auf die man vorher mit einem dicken schwarzen Lackstift seinen Unmut schreiben kann.

Lavelys Laden läuft nach Angaben ihrer Besitzerin von Tag zu Tag besser, und die desolaten Aussichten am Finanzmarkt werden das Geschäft wohl weiterhin ankurbeln.

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