In Söding hatten die Beamten unter anderem Fallschirmsprünge trainiert, als es gegen 15.50 Uhr zu dem "Bodenbeschuss" kam: Als der Helikopter über das Haus des Pensionisten flog, feuerte dieser mit seiner Signalpistole zwei Schüsse in Richtung Hubschrauber ab. Der erste Schuss Signalmunition verfehlte die Maschine nur knapp, beim zweiten war der Helikopter bereits außer Reichweite.
"Gefährdung der Luftfahrt"
Der Pilot verständigte sofort per Funk seine Kollegen am Boden, die den "Flak-Schützen" umgehend festnahmen. Bei seiner Vernehmung gab der Pensionist an, dass er den Helikopter nur "grüßen" wollte. Da er auf sein mehrfaches Winken keine Reaktion erhalten hatte, habe er beschlossen, anders auf sich aufmerksam zu machen. Der Pensionist muss sich nun wegen Gefährdung der Luftfahrt vor Gericht verantworten. Seine Signalpistole wurde ihm abgenommen.
Sybmolbild
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