Das Unglück geschah in Frein an der Mürz im Gemeindegebiet von Mürzsteg im Bezirk Bruck an der Mur. Der junge Mann wurde rund 100 Meter weit unter dem Fahrzeug durch- bzw. mitgezogen und dabei getötet. Laut Angaben der Polizei sei auch möglich, dass er zur Straße gegangen (z.B. um zu urinieren) und dabei einfach gestolpert ist. Die Spuren am Unfallwagen - im Stoßstangen- und Spoilerbereich entstand leichter Sachschaden - deuten jedenfalls auf eine horizontale Position des Opfers hin.
"Es hat gerumpelt"
Der 23-jährige Autolenker, der ebenfalls auf dem Fest gewesen sein soll und noch einen Freund nach Hause gebracht hatte, wurde erst in den Mittagsstunden von der Polizei einvernommen. Er dürfte den 19-Jährigen übersehen und offenbar nichts von dem tödlichen Unfall mitbekommen haben.
Nur wegen der Blutspuren an seinem Auto wurde er ausgeforscht und am Sonntagmorgen schlafend im Elternhaus von der Polizei "überrascht". Er habe nur "ein Rumpeln" bemerkt. Laut Alkoholtest hatte der Mann zum Unfallzeitpunkt über ein Promille Alkohol im Blut. Die Familien des Unglückslenkers und des Opfers werden von Kriseninterventionsteams betreut.
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