Ohne Pardon gehen in Wien 30 Aufsichtsorgane („Waste Watchers“) beim achtlosen Entsorgen von Sperrmüll, Einkauswagerl oder Hundekot vor. Bis zu 2000 Euro beträgt die Strafe. Auch Graz überlegt bereits für die rücksichtslose Entsorgung eine Geldbuße einzuheben (100 Euro). „In Linz gibt´s so etwas leider noch nicht, wir sind aber mit den Wiener Kollegen im Gespräch“, sagt Stadtbild-Beauftragter Manfred Comoli.
Comoli hat aber ein anderes Ziel: „Ich wünsch mir, dass es ohne Bestrafung geht.“ Bei gröberen Delikten, wie Stehenlassen eines Autos ohne Taferl, sanktioniert ohnehin die Bezirksverwaltung. Der Besitzer muss die Entsorgungskosten zahlen. Linz geht gegen die steigende Straßen-Verschmutzung mit Ferialpraktikanten vor. „Vielleicht können wir über Jugend die Erwachsenen erreichen“, so Comoli. Doch die „Müll-Trupps“ haben es bei ihrer Arbeit nicht leicht…
Foto: Horst Einöder
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