Zu den Ausschreitungen von gewalttätigen und alkoholisierten Austria-Wien-Anhängern kam es gleich nach dem Match (Ergebnis 2:2): Die Rowdies zündeten nahe einem Gasthaus, bei dem die Busse parkten, Mistkübel an und warfen mit "allem, was sie finden konnten", hieß es seitens der Polizei. Die Beamten mussten einschreiten und die Auseinandersetzung schlichten.
Lokführer wollte Fans nicht mitnehmen
Zu Problemen kam es anschließend noch bei der Heimreise der Wiener in Bruck an der Mur. Die Austrianer waren in den Intercity-Zug nach Wien eingestiegen und machten sich auch dort lautstark bemerkbar. Der Lokführer wollte nicht mit den gewaltbereiten Fans im Zug abfahren. Eine Einsatzeinheit der Polizei musste in den Waggons mitfahren und für Sicherheit sorgen. Es kam zu einer Stunde Verspätung.
Zehn Anzeigen
Insgesamt seien zehn Anzeigen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und tätlichen Angriffs auf Beamte aufgenommen worden sowie "etliche Verwaltungsübertretungen". Erst vergangene Woche war ein Brüder-Trio aus dem Bezirk Bruckan der Mur nach dem Match gegen den LASK auf einen Lokalgast in Kapfenberg losgegangen. Ein 25-jähriger Obersteirer wurde bei der anschließenden Rauferei schwer verletzt.
Symbolbild
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