Mit diesem Bundesländerergebnis hat sich die Steiermark auch im Vergleich mit dem Wachstum anderer Bundesländer das drittbeste Ergebnis gesichert, hinter Wien (plus 13,7 Prozent) und Vorarlberg (plus 11,2 Prozent). Der April brachte auf Grund der frühen Osterferien im März und der damit zum Teil früheren Skigebiets-Saisonenden erwartungsgemäß ein Minus: bei den Ankünften 9,9 Prozent, bei den Übernachtungen 20,6 Prozent. Das Umsatzergebnis von November bis März liegt dafür bei plus 16,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum der vorherigen Wintersaison.
Schützenhöfer: "Rundum zufrieden"
Der Tourismusreferent in der Landesregierung, LH-Vize Hermann Schützenhöfer (ÖVP), zeigte sich angesichts der Zahlen "rundum zufrieden". Einerseits habe man wieder als Österreicher-Destination Nr. eins gepunktet, andererseits am ausländischen Markt noch nie höhere Zunahmen verzeichnet. Dies sei der Weg, den man weiter anpeile. Der Chef der Steirischen Tourismus Gesellschaft Georg Bliem erklärte, man habe für diesen Winter gemeinsam mit Hotellerie, Seilbahnen und Thermen das "kompakteste je durchgeführte Wintermarketing auf die Beine gestellt". Dieser Einsatz sei mit einem entsprechenden Ergebnis belohnt worden.
Die Gründe für das Topergebnis
Drei Hauptgründe für das Winter-Ergebnis 2007/08 ließen sich festmachen: einerseits der frühe Schnee - in einigen Gebieten wurde schon am Wochenende um den 26. Oktober gestartet - und andererseits die gute und kompakte Schneesituation bis in den April hinein durch späte Niederschläge. Ein zweites Faktum seien ein breiterer Herkunftsmärkte-Mix mit Zunahmen vor allem auf den ausländischen Märkten. Bei rumänischen Gäste habe man zum Beispiel Wachstumsraten von plus 80 Prozent. Zum Dritten sei der frühe Oster-Termin günstig vor allem für die Wintersportorte gewesen.
Erfolgreichster Winter im Ausseerland
In der Schladming-Dachstein Region habe man ein Plus von 17 Prozent bei den Ankünften und plus elf Prozent bei den Übernachtungen verzeichnet. Im Ausseerland-Salzkammergut sei mit 396.933 Übernachtungen ein Plus von 8,2 Prozent bei 76.667 Ankünften (plus 7,6 Prozent) und der bisher erfolgreichste Winter abgeschlossen worden. Im Thermenland habe man plus zwei Prozent bei den Übernachtungen verbucht. Auch die Landeshauptstadt Graz hat im Wintertourismus zugelegt: plus 7,9 Prozent bei den Ankünften und plus 7,3 Prozent bei den Nächtigungen.
Symbolbild
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