In elf Ligaspielen für Rapid erzielte der 2,02 Meter große Angreifer sieben Tore und mischte gemeinsam mit seinem quirligen Sturmpartner Erwin Hoffer die Abwehrreihen der österreichischen Bundesliga auf. Mit starken Leistungen spielte er sich sogar in den EURO-Großkader von Teamchef Josef Hickersberger.
Vor seiner Entscheidung für Rapid hatte Maierhofer versucht, sich Optionen auf einen möglichen Auslandstransfer offenzuhalten, was im Verein verständlicherweise zu Unmut führte. "Er sagt nicht konkret, ob er bleiben oder gehen will. Daher werden wir unsere Stürmersuche forcieren", meinte Sportdirektor Alfred Hörtnagl.
Pacult kann sich jetzt beruhigen
Dazu verzichtete Trainer Peter Pacult beim Saisonfinale in Ried auf den groß gewachsenen Stürmer und ließ ihn 90 Minuten auf der Bank schmoren. "Er braucht sich jetzt nicht mehr zu deklarieren", sagte Pacult unmittelbar nach dem Spiel. "Der Spieler sollte sich aber auch überlegen, wie viele Angebote er im Winter gehabt hat. Viele werden es nicht gewesen sein. Vielleicht genau eines."
Nach einer bis dahin unspektakulären Karriere mit Stationen beim FC Tulln oder dem SV Langenrohr war Maierhofers Stern im Herbst 2006 aufgegangen. Der Niederösterreicher, damals bei den Amateuren des FC Bayern engagiert, kam nach Verletzungen einiger Bayern-Stars zu zwei Kurzeinsätzen in der Kampfmannschaft des deutschen Rekordmeisters. Nach seinem Wechsel zum Zweitligisten Koblenz wurde es bald wieder still um ihn. Im Sommer des Vorjahres übersiedelte er zu Greuther Fürth, wo er vor allem auch verletzungsbedingt kein Stammspieler war.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.