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04.12.2016 - 20:59
Foto: Vier Pfoten/YouTube.com / Video: YouTube.com

Wie Gänse in China für Foie gras leiden müssen

04.05.2012, 12:46
Die Erzeugung von Foie gras, auf deutsch Fettleber, ist mit immensem Tierleid verbunden. Obwohl das Stopfen von Gänsen und Enten in 14 europäischen Ländern, darunter auch England, als Tierquälerei gilt und verboten ist, wird dieses Verbot immer wieder umgangen, indem die Tiere im Ausland gemästet werden. Der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" liegt erstmalig aktuelles Videomaterial aus einer Mästanlage in China vor. Der Clip zeigt, welche Qualen die Gänse für eine zweifelhafte Delikatesse erleiden müssen.

Das englische Unternehmen Creek Project Investments investiert Millionen in den Bau der weltweit größten Foie- gras- Farm in Poyang Lake, China. Die Firma schreibt auf ihrer Homepage, das 200 Hektar große Gelände biete Platz für 100 Millionen Gänse und Enten innerhalb der nächsten fünf Jahre.

China will Weltmarkführer im Bereich Stopfleberproduktion werden. Mehrere Anlagen werden gerade gebaut oder sind in Planung. Das Videomaterial der "Vier Pfoten" (oben klicken) aus einer solchen Anlage zeigt das immense Leid der Tiere. Die Gänse werden dort in Käfigbatterien gemästet und während des gewaltsamen Stopfens mit einer Eisenklammer am Boden des Käfigs zwangsfixiert.

Die Erzeugung von Foie gras ist mit unglaublichem Tierleid verbunden. Den Tieren wird zwei- bis dreimal am Tag ein Metallrohr durch den Schlund bis zum Mageneingang eingeführt. Dann werden sie mit großen Mengen Maisbrei zwangsgefüttert – eine grausame Prozedur. Ihre Leber vergrößert sich um ein Vielfaches und erreicht ein Gewicht von bis zu einem Kilogramm.

Das Ergebnis ist eine Fettleber, ein krankes, immer größer werdendes Organ, das unter der traditionellen französischen Bezeichnung "Foie gras" teuer verkauft wird. Das Stopfen von Gänsen und Enten gilt zwar in vielen europäischen Ländern als Tierquälerei und wurde verboten, allerdings weichen Firmen wie Creek Project Investments einfach ins Ausland aus.

04.05.2012, 12:46
red
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