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10.12.2016 - 01:22
Foto: Vier Pfoten

Tag Null: "Kimis" Schicksal ab heute ungewiss

30.10.2014, 10:54
Der 21-tägige Countdown hat heute ein Ende: Der kleine weiße Fuchs "Kimi", Gesicht der "Vier Pfoten"-Anti-Pelz-Kampagne, muss nun täglich mit seinem Tod rechnen. In diesen Tagen startet die jährliche Pelzernte auf den finnischen Pelzfarmen – ihr droht Kimi, genauso wie zwei Millionen andere Füchse, bald grausam zum Opfer zu fallen.

Das Modelabel Burberry, das Fuchspelze aus finnischen Farmen für seine Mode verarbeitet, schweigt weiterhin – trotz heftiger Reaktionen von mittlerweile fast 55.000 Kimi- Facebook Freunden und 200.000 verschickten Protest- Emails an Burberry.

35.000 Euro, um Kimi freizukaufen

"Ab heute ist Kimis Schicksal ungewiss – aber wir geben nicht auf, und die Initiative gegen Pelzmode läuft weiter. Tausende Menschen da draußen unterstützen uns. Gemeinsam haben sie 35.000 Euro gesammelt, die wir Burberry nach wie vor treuhänderisch zum Freikauf von Kimi anbieten. Wir hoffen weiter, dass auch Traditionsmarken wie Burberry erkennen, wie viel Tierleid hinter einem Pelzkragen steckt", sagt Thomas Pietsch, Kampagnenleiter bei den "Vier Pfoten".

Kimis Schicksal berührte Tausende Tierfreunde

Die Anti- Pelz- Galionsfigur Kimi gibt den vielen Millionen vergessenen Pelztieren ein Gesicht. Sein trauriges, aber dennoch hoffnungsvolles Tagebuch  hat Zigtausende in ihren Bann gezogen. In seinem heutigen Abschiedsbrief lässt er sein kurzes, leidvolles Leben nochmals Revue passieren – und ruft seine Unterstützer ein letztes Mal auf, seine Geschichte in die Welt zu tragen. Damit sein großer Traum – ein Ende der Pelzindustrie – doch noch eines Tages wahr werden kann.

"Modeunternehmen müssen umdenken"

In den nächsten Tagen organisiert "Vier Pfoten" weitere Protestaktionen gegen Burberry – unter anderem vor dem Shop in Berlin. Dort wird auch ein symbolischer Scheck mit der bisher  gesammelten Freikaufsumme an die Burberry- Mitarbeiter überreicht. Weitere Aktionen, unter anderem in Zürich und auch in London, als Homebase der Modemarke, sind ebenfalls geplant. Pietsch: "Gerade Traditionsmarken wie Burberry haben großen Einfluss auf die Modeindustrie. Ihr Ausstieg aus dem Pelzgeschäft würde auch andere Labels zum Umdenken bewegen."

Aufnahmen enthüllen Missstände auf Pelzfarmen

Die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" setzt sich seit vielen Jahren für ein gesetzliches Verbot der Pelztierhaltung und ein europaweites Handels- und Importverbot für Felle und Pelzprodukte ein. 97 Prozent der finnischen Fuchspelzproduktion sind von Saga Furs zertifiziert, dem Hauptlieferanten von Burberry. Die Aufnahmen zeigen die katastrophalen Missstände auf diesen Farmen, etwa verletzte und verhaltensgestörte Füchse mit ihren Welpen in engen Maschendrahtkäfigen zwischen Berge von Exkrementen. Unhaltbare Bedingungen, wie sie weltweit auf Pelzfarmen anzutreffen sind und von Burberry als hohe Tierschutzstandards angepriesen werden.

Helfen Sie, Kimi eine laute Stimme zu geben!

Auf Facebook  , auf Twitter mit #SaveKimi  , auf Instagram  oder auf www.pelz- frei.org  .

30.10.2014, 10:54
red
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