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09.12.2016 - 14:25
Foto: dpa/Philipp Schulze

Hunde rissen 16 Hühner - von Jägern erschossen

20.04.2014, 16:53
Zwei frei laufende Hunde sind am Ostersonntag in Salzburg von Jägern erschossen worden. Die beiden Vierbeiner hatten zuvor 16 Hühner in einem umzäunten Gehege eines Bauern totgebissen und zudem an einem See einen Erpel getötet. "Um weiteren Schaden hintanzuhalten", so die Polizei, seien die beiden Tiere schließlich erschossen worden.

Der Bauer, dem das Federvieh gehört, hatte am Sonntagvormittag in seinem hinter dem Hof gelegenen Gehege in Schleedorf im Salzburger Flachgau den grausigen Fund gemacht: Insgesamt 16 Hühner waren gerissen worden. Der örtliche Jagdleiter stellte wenig später bei der Begutachtung der toten Tiere fest, dass offenbar ein Hund ins Gehege gelangt war und die Hühner totgebissen hatte.

Als der Jagdleiter, der gleichzeitig Aufsichtsjäger ist, daraufhin gemeinsam mit einem weiteren Waidmann im Revier Ausschau nach dem Vierbeiner hielt, entdeckten die Männer gegen Mittag zwei frei laufende Hunde, die gerade aus dem Gehölz liefen. Die Jäger versuchten, den Tieren zu folgen, verloren sie jedoch immer wieder aus den Augen.

Abschuss laut Polizei rechtens

Gegen 13.45 Uhr erhielten die Waidmänner dann den entscheidenden Hinweis: Spaziergänger hatten die Hunde dabei beobachtet, als sie an einem Bach einen Erpel attackierten und töteten. Die beiden Jäger konnten die Hunde wenig später an besagtem Ort ausfindig machen und erschossen sie - mit Recht, wie Polizeisprecher Anton Schentz am Nachmittag erklärte: "Jagende Hunde, die ohne Halter angetroffen werden, dürfen außerhalb von Wohngebieten und öffentlichen Straßen von Jagdberechtigten getötet werden."

Einer der Hunde dürfte ein Husky gewesen sein. Er trug eine Hundemarke, die von der Stadtgemeinde Seekirchen ausgestellt worden war. Die Rasse des zweiten Tieres ist nicht bekannt. Vom Halter fehlt bislang jede Spur.

Die Polizei bittet um Hinweise an die Polizeiinspektion Neumarkt am Wallersee unter der Telefonnummer 059133/5121 oder an jede andere Polizeidienststelle.

20.04.2014, 16:53
red/AG
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