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08.12.2016 - 10:38
Foto: Viennareport

Zweifel an Jacksons Vaterschaften werden laut

01.07.2009, 11:23
Die Spekulationen und Gerüchte nach dem Tod von Michael Jackson reißen nicht ab. Am Dienstag kamen erneut Zweifel auf, ob der Popstar wirklich der leibliche Vater seiner drei Kinder – von Michael Joseph Jackson Jr., genannt Prince Michael (12), der elf Jahre alten Paris Michael Katherine Jackson und des siebenjährigen Prince Michael II, "Blanket" genannt – ist. Der US-Internetdienst TMZ.com behauptete, alle drei Kinder seien in künstlicher Befruchtung außerhalb des Mutterleibs gezeugt worden. Der Samen habe nicht von Jackson gestammt. Auch sei Jacksons Ex-Frau Debbie Rowe nicht die leibliche Mutter der beiden älteren Kinder. In einer ersten Reaktion bezeichnete die britische Krankenschwester den Bericht als "schmerzhaft".

"Wir wollen nicht in die vielen Spekulationen hineingezogen werden, die durch die Medien geistern", ließ Rowe am Dienstag über ihre Anwältin Marta Almli ausrichten. "Besonders schmerzhaft und gemein sind die neuesten Gerüchte – die komplett unwahr sind – betreffend der Mutterschaft der Kinder." Rowe sei definitiv die leibliche Mutter der beiden älteren Kinder. Die Mutter von "Blanket" ist nicht bekannt.

TMZ.com: Jacko überhaupt kein Vater

Nachdem ein angebliches Interview mit Rowe bekannt geworden war, in dem behauptet wurde, der "King of Pop" sei nicht der Vater der beiden älteren Kinder (mehr dazu unten), hatte TMZ.com am Dienstag berichtet, Jackson sei überhaupt kein leiblicher Vater gewesen. Alle drei Geschwister seien in künstlicher Befruchtung außerhalb des Mutterleibs gezeugt worden. Rowe habe die Kinder zwar ausgetragen, jedoch seien nicht ihre Eizellen zur Befruchtung benutzt worden, hieß es. Sie sei gut dafür bezahlt worden. Dem Bericht zufolge sei nicht bekannt, ob Jackson die Samen- und Eizellenspender ausgesucht hat oder gar kannte.

Laut dem Magazin "UsWeekly" sei der Vater Jacksons früherer Dermatologe Arnold Klein, Rowes Ex- Boss. Rowe, die als Praxishelferin bei Klein arbeitete, und der Samenspender hätten einen Stillschweigevertrag unterschrieben, damit die Wahrheit nie ans Licht kommen würde, hieß es. Klein lehnte es ab, auf diese Behauptungen einzugehen.

TMZ.com berief sich bei seinen Behauptungen auf unterschiedliche Quellen, die angeblich genau eingeweiht waren, und veröffentlichte sogar die Geburtsurkunden der Kinder - wo aber natürlich Jackson und Rowe bei den älteren Kindern bzw. nur Jackson beim jüngsten Kind als Eltern angegeben sind. Namen nennt TMZ keine. Der Internetdienst gilt bei den US- Medien als zuverlässige Quelle für Promi- Nachrichten. Vergangene Woche berichtete der Dienst als erster über den unerwarteten Tod der Pop- Ikone.

"NotW"- Interview mit Debbie Rowe gefälscht
Am Sonntag hatte die "News of the World" behauptet, Rowe habe in einem Interview enthüllt, dass die älteren Geschwister gar nicht die leiblichen Kinder des Megastars seien. Das Sperma für die künstliche Befruchtung sei von einem unbekannten Spender gekommen - und nicht von Michael. Zudem habe Michael sie verlassen, als sie keine Kinder mehr bekommen habe können - und Sex hätten sie ohnehin nie gehabt. Rowe habe diese Geheimnisse erst jetzt lüften können, weil sie zu Jackos Lebzeiten vertraglich zum Schweigen verpflichtet gewesen sei. Mit seinem Tod habe sich dies geändert. Einen Tag später wurde die Geschichte dementiert. "Es ist alles erfunden", so Rowe.

Rowe kämpfte wegen Prozess ums Sorgerecht

Was stimmt: Rowe heiratete den Sänger 1996. Drei Jahre später reichte sie die Scheidung ein und trat später auch ihren Anspruch auf das Sorgerecht ab. "Michael ist den Kindern ein wundervoller Vater gewesen. Ich strebe es nicht an, eine elterliche Verantwortung mit Michael zu teilen, weil er es so gut ohne mich macht", erklärte Rowe 2001. Als ihr Ex- Mann zwei Jahre später jedoch wegen Missbrauchsvorwürfen festgenommen und angeklagt wurde, forderte sie das Sorgerecht zurück. 2006 einigten sich Jackson und Rowe außergerichtlich, Details sind nicht bekannt. Die Kinder blieben bei Jackson.

"Michael war ein toller Vater"

Freunde und Mitarbeiter beschrieben Jackson als liebevollen Vater. "Er war ein toller Vater", sagte Raymone Bain, Jacksons frühere Sprecherin und Managerin. "Diese Kinder konnten drei und vier Sprachen sprechen. Sogar der Kleine. Sie haben gute Manieren und sind süß. Ich kann mir die Kinder nicht ohne ihn vorstellen." Seine Kinder zeigte Jackson nur selten in der Öffentlichkeit und schützte sie dann immer mit einem Tuch, einer Maske oder anderem vor den lauernden Fotografen (siehe Bild oben).

Foto: Viennareport

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