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05.12.2016 - 18:58
Foto: AFP/John Travolta

Travolta und Preston danken für Mitgefühl

23.01.2009, 11:15
John Travolta und Kelly Preston haben sich auf ihren offiziellen Webseiten für die vielen Botschaften des Mitgefühls und für die Unterstützung zahlreicher Menschen, die ihnen seit dem tragischen Tod ihres 16-jährigen Sohnes Jett entgegengebracht worden sind, bedankt. "Jett war der wundervollste Sohn, den sich zwei Eltern nur wünschen konnten, und hat das Leben eines jeden erhellt, den er getroffen hat. Wir sind untröstlich, dass unsere Zeit mit ihm so kurz war", schrieben sie in ihrer berührenden Botschaft. "Jetts Tod bricht uns das Herz."

In dem Statement heißt es dann weiter: „Wir werden die Zeit mit ihm für den Rest unseres Lebens nicht vergessen. Wir haben viele Kondolenzschreiben aus der ganzen Welt erhalten und möchten uns für die Gebete und die Unterstützung bedanken. Es bedeutet uns viel, erinnert uns an die Güte im menschlichen Geist und gibt uns Hoffnung für eine schönere Zukunft.“ Unterzeichnet ist das Statement mit den Worten „With Love, John, Kelly and Ella“. Ella ist die achtjährige Tochter des Paares.

Den Link zu Kelly Prestons Seite sowie zu John Travoltas Website findest du in der Infobox. Travolta und Preston haben inzwischen auch private Fotos von Jett für die Presse freigegeben (siehe Infobox).

Bewusstlos im Bad gefunden

Jett, der Sohn des Paares, ist während eines gemeinsamen Neujahrsurlaubs auf den Bahamas gestorben. Der 16- Jährige wurde am 2. Jänner bewusstlos im Bad des Familiendomizils gefunden und starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Der 54- jährige Travolta soll noch versucht haben, den Buben wiederzubeleben. Der Bursch litt seit Jahren an Krampfanfällen.

"John hat es das Herz gebrochen", sagte nach Angaben des "People"- Magazins der Anwalt und Freund Mike Ossi, der mit der Familie auf den Bahamas ist. "Ihre Beziehung war so eng. Er hat immer gesagt: 'Ich bin glücklich, solange meine Kinder glücklich sind.'" Das Schauspielerpaar, das seit 17 Jahren verheiratet ist, hat noch die gemeinsame achtjährige Tochter Ella.

Travolte wollte Jett wiederbeleben

Travolta kämpfte mit aller Kraft um das Leben seines Sohnes. Dem Anwalt zufolge versuchte er selbst, Jett wiederzubeleben, nachdem eine Betreuerin ihn bewusstlos auf dem Badezimmerboden gefunden und über den Notruf Hilfe geholt hatte. "Er wollte nicht, dass diesem Kind irgendetwas zustößt", sagte Ossi. "John machte Mund- zu- Mund- Beatmung, bis er buchstäblich weggezogen werden musste, damit sie Jett ins Krankenhaus bringen konnten."

Doch jede Hilfe kam zu spät. Medienberichten zufolge hatte der Bursch vermutlich einen Krampfanfall erlitten und war mit dem Kopf am Badewannenrand aufgeschlagen. Für die Autopsie wurden eigens zwei von den USA anerkannte Pathologen von der Inselhauptstadt Nassau auf die benachbarte Grand Bahama Insel geflogen, berichtete der Internetdienst E!Online. Eine Woche später nahmen Freunde und die Familie in einer privaten Zeremonie Abschied.

Bub litt am Kawasaki- Syndrom

John Travolta ("Pulp Fiction", "Face Off") und seine 46- jährige Frau Kelly Preston ("Flight Girls") hatten sich seit jeher besondere Sorgen um ihren Sohn gemacht. Mit etwa zwei Jahren erkrankte der Bub lebensgefährlich, die Ärzte diagnostizierten damals das sogenannte Kawasaki- Syndrom. Diese fieberhafte Erkrankung, in Europa sehr selten, tritt meistens bei kleineren Kindern auf. Sie kann zu Gefäßentzündungen führen und Herzkrankheiten oder Krämpfe auslösen.

Die Eltern, die beide der Scientology Organisation angehören, machten unter anderem Chemikalien in Haushaltsreinigern für die Krankheit ihres Sohnes verantwortlich. "Ich war wie besessen von der Idee, sein Zimmer sauber zu halten. Wir ließen ständig die Teppiche reinigen", berichtete Travolta 2001 in einem Fernsehinterview. Um den Zustand des Buben zu verbessern, wandte die Familie unter anderem ein Entgiftungsprogramm nach den Lehren des Scientology- Gründers L. Ron Hubbard an, berichtete das "People"- Magazin.

Gerüchte um Autismus- Erkrankung

Jetts Tod und die Bilder von ihm aus den Fernseharchiven ließen allerdings erneut auch Gerüchte aufkommen, der Bub habe an Autismus gelitten. Schon 2007 waren Anwälte der Familie gegen Berichte vorgegangen, Travolta und seine Frau wollten diese Krankheit verheimlichen und hätten das Kawasaki- Syndrom nur vorgeschoben.

Ossi zufolge hatte der Bub wegen seiner Neigung zu Krampfanfällen immer eine Betreuerin um sich: "John (Travolta) traf besondere Vorsichtsmaßnahmen, Jett war nie allein." Warnzeichen habe es im Vorfeld nicht gegeben, berichtete das "People"- Magazin. Noch im November habe der Bursch seinen Vater zu einer Filmpremiere nach Paris begleitet.

Auf die Bahamas war die Familie am 30. Dezember mit einem Privatjet gekommen: Die Travoltas wollten hier gemeinsam mit Freunden den Jahreswechsel feiern. Am Neujahrsabend gegen 17.30 Uhr verabschiedete sich der Vater mit einem Gute- Nacht- Kuss von dem Burschen - Jett war nach einem langen Tag am Strand müde und ging ins Bett. Es war das letzte Mal, dass Travolta seinen Sohn bei Bewusstsein sah. "Worte können nicht beschreiben, wie eng sie zusammenwaren", sagte Travoltas Freund und Berater Mike McDermott. "Sein Leben wird nie mehr so sein wie zuvor."

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