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27.02.2017 - 01:57
Rupert Grint
Foto: Viennareport

Rupert Grint fordert eine Million Steuern zurück

30.06.2016, 09:37

Rupert Grint fordert über 1,2 Millionen Euro Steuern vom englischen Staat zurück und erschien deshalb am Mittwoch zur offiziellen Anhörung am Londoner Royal Court of Justice.

Bereits seit 2010 befindet sich der 27- Jährige im Rechtsstreit mit der britischen Steuerbehörde "HMRC". Er klagt gegen die Entscheidung von Steuerkontrolleuren, die ihn davon abhielten, einen Teil seines Einkommens zu schützen, bevor der Spitzensteuersatz im Jahr 2010 von 40 auf 50 Prozent erhöht wurde.

Rupert Grint mit seinen "Harry Potter"-Costars Emma Watson und Daniel Radcliffe
Foto: Viennareport

Diese höhere Rate kam für Grint damals zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt, da er sich mitten in den Dreharbeiten zum vorletzten "Harry Potter"- Streifen befand und sein Vermögen dadurch um einige Millionen angestiegen war. Der Rotschopf soll durch die "Harry Potter"- Filme und seine Rolle als Ron Weasley umgerechnet rund 30 Millionen Euro verdient haben.

"Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2"
Foto: Warner Bros.

Wie sein Anwalt erklärte, hatte der von offizieller Seite geänderte Zeitraum der Steuerperiode für den Grint eine Extrazahlung in Höhe von einer Million Pfund zur Folge. "Es geht nicht um Steuerumgehung", erklärte Anwalt Patrick Soares in einer offiziellen Stellungnahme. "Er hat alle seine Steuern im Voraus bezahlt. Wenn er den Fall gewinnt, bekommt er eine Rückerstattung. Er möchte sein Argument einfach in einer offiziellen Verhandlung vortragen."

Anfang der Woche gestand Rupert Grint, dass sein Wissen zu finanziellen Angelegenheiten "recht begrenzt" sei und er Steuerprobleme deshalb durch seinen Vater Nigel und seinen Steuerberater Dan Clay regeln lasse. Die"'HMRC" äußerte sich offiziell bisher nicht zu dem Fall.

30.06.2016, 09:37
AG/red
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