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23.07.2017 - 23:42
Andreas Gabalier im Gespräch mit der "Steirerkrone"
Foto: Sepp Pail, facebook.com

Gabalier: "Lasse mir die Meinung nicht verbieten!"

03.05.2017, 16:50

"Nachdem für Sie der Tag noch kommen wird, an dem wir alle Frauen bitten werden müssen, ein Kopftuch zu tragen (...), habe ich mir heute schon einmal eines aus Solidarität aufgesetzt" - das entsprechende Facebook- Foto wurde in zwei Tagen vier Millionen Mal aufgerufen. Im Interview mit "Krone"- Reporter Thomas Bauer zieht Gabalier eine erste Zwischenbilanz.

Krone: Ihre Facebook- Botschaft "Dear Mr. President"  und das dazugehörige Foto mit kariertem Kopftuch schlagen im Internet hohe Wellen. Die Reichweite war ja fast zu erwarten - oder?
Andreas Gabalier: Ja, aber darum geht es nicht. Ich war von den Aussagen einfach schockiert. Ich konnte darin auch keine Ironie entdecken - und sie sind auch nicht aus dem Zusammenhang gerissen. Deshalb habe ich ein ironisches Statement abgegeben.

Andreas Gabalier im Gespräch mit der "Steirerkrone"
Foto: Sepp Pail

Das viel Zustimmung  bekommt, aber auch Kritik.
Das halte ich aus, mein Hirschleder ist dick. Ich stehe zu meiner Meinung und nehme mir auch das Recht, sie in der Öffentlichkeit zu vertreten. Das muss in einem Land, in dem ich jede Menge Steuern zahle, auch möglich sein.

Andreas Gabalier im Gespräch mit der "Steirerkrone"
Foto: Sepp Pail

Keine Angst vor politischer Vereinnahmung?
Ich habe kein Interesse an parteipolitischem Geplänkel - und keinen Einfluss darauf, wer meine Beträge lobt und teilt. Meine persönliche Meinung lasse ich mir aber nicht verbieten. Die steht - und da steht auch mein Umfeld dahinter.

Andreas Gabalier
Foto: Sepp Pail

Vier Millionen Zugriffe auf ein einziges Posting - wie mächtig ist Andreas Gabalier?
Ich bin in einer Position, in der ich mit meinem Team Menschen bewegen kann. Die Lebensfreude, die wir verkörpern, kommt an. Alleine in diesem Sommer verkaufen wir für Konzerte in Österreich und Deutschland rund 600.000 Karten. Und dann kommen Kritiker, manchmal auch Musikerkollegen, und reden das - und damit auch meine Fans - schlecht. Unglaublich!

Thomas Bauer, Kronen Zeitung

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