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25.03.2017 - 03:26
Foto: AFP

Die seltsame Hochzeitsreise von Albert und Charlene

13.07.2011, 17:13
Sie sei "überglücklich über ihre Hochzeitsreise nach Südafrika", dort lägen ihre Wurzeln, auch wenn sie jetzt Monegassin sei, versichtert Monacos neue Fürstin Charlene tapfer in einem aktuellen "Bunte"-Interview. Davon ablenken, dass ihr Honeymoon doch etwas seltsam anmutet, kann sie nicht. Getrennte Hotelbetten? Pflichttermine anstelle von ausgiebigen romantischen Stunden zu zweit?

Charlene und Albert II. hätten bei ihrer Hochzeitsreise in Südafrika in verschiedenen Hotels geschlafen, berichtete die konservative französische Tageszeitung "Le Figaro". Brautvater Michael Wittstock bestätigte, dass seine Tochter in einem anderen Hotel als ihr Mann geschlafen habe, weil dieser an der Tagung des Internationalen Olympischen Komitees teilgenommen habe. Weil das Treffen um 7 Uhr begann, habe der Fürst im Tagungshotel genächtigt.

Nach einem Besuch beim südafrikanischen Staatschef Jacob Zuma seien der 53- jährige Fürst und seine 20 Jahre jüngere Frau in getrennten Autos weggefahren, berichtete der "Figaro" unter Berufung auf die Lokalzeitung "City Press" weiters.

Und dann sind da die Fotos, die nicht immer glückliche Flitterwöchner zeigen. Als Boulevardfotografen das frisch getraute Paar um einen Kuss für die Kameras gebeten hatten, hatte Charlene ihren Kopf weggedreht und ihrem Mann nur die Wange hingehalten. Doch, man muss auch gerecht sein, nicht jeder will immer glücklich grinsen, und nicht jedes Paar will sich in der Öffentlichkeit abküssen.

"Sie küssen sich gern!"

Vielleicht sei es einfach "ein wenig anstrengend", wenn man sich den ganzen Tag lang für die Fotografen küssen soll, verteidigte auch der französische Adelsexperte Stephane Bern das Fürstenpaar, das seine Hochzeit vergangene Woche ein zweites Mal in der Heimat der Braut gefeiert hatte. "Ich versichere Ihnen, wenn keine Fotografen da sind, küssen sie sich gern!"

Albert II. und die bürgerliche Charlene hatten ihre Hochzeit eigens vorverlegt, damit der sportbegeisterte Fürst, der für Monaco mehrmals als Bobfahrer bei den Olympischen Spielen angetreten war und dem IOC angehört, an dem Treffen in Südafrika teilnehmen konnte. Wenige Tage vor der Hochzeit in Monaco waren Gerüchte aufgekommen, die Verlobte habe die Trauung nach Enthüllungen aus dem Privatleben ihres künftigen Mannes platzen lassen wollen. Das Fürstenhaus dementierte einen entsprechenden Medienbericht.

Ein neues Gerücht wurde unterdessen nicht dementiert: Einem Bericht der "Daily Mail" zufolge habe Albert seine Braut nun doch noch auf eine geheime Hochzeitsreise entführt. Abseits der neugierigen Augen der Presse und tatsächlich ganz privat.

13.07.2011, 17:13
red
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