Erste Teilnahme

Ofner in Wimbledon: “unbeschreiblich und geil”

Sport
01.07.2017 11:46
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Mit Vorfreude und Aufregung sieht der 21-jährige Sebastian Ofner seinem Debüt am Dienstag im Hauptbewerb eines Turniers der Tennis-World-Tour entgegen - und dieses findet gleich in Wimbledon statt. "Das Gefühl ist unglaublich, unfassbar. Beim Grand Slam dabei zu sein, ist unbeschreiblich und natürlich richtig geil", sagte der Steirer. Auftaktgegner ist der Brasilianer Thomaz Bellucci (ATP 53).

Ofner nimmt mit Position 215 sein bisher bestes Karriere-Ranking ein, vor einem Jahr war er noch 571. "Ich habe erst nach meiner Matura mit 19 wirklich mit Tennis angefangen. Ich habe vorher schon auch gespielt, aber bei weitem nicht so viel trainieren können. Dann habe ich angefangen, zweimal am Tag zu trainieren, in den vergangenen Jahren hat sich sehr viel getan."

Thiem-Papa als Betreuer
Er wird in der Südstadt von Dominics Vater Wolfgang Thiem und Konditionstrainer Florian Pernhaupt betreut. Ofner ist fünffache Sieger von ITF-Futures. Auf Challenger-Ebene hat er erst insgesamt 16 Matches bestritten, 14 davon heuer (8 Siege). Sein einziges ATP-Turnier bisher war jenes in Wien im Oktober 2016, als er in der Qualifikation ausschied. An Preisgeld hat er bisher 46.193 Dollar gewonnen (Einzel und Doppel), für das Erstrundenmatch in Wimbledon kassiert er rund 40.000 Euro.

In der Qualifikation in Roehampton präsentierte sich Ofner mit Siegen über den Belgier Kimmer Coppejans (3 Sätze), den Serbien Miljan Zekic (2) und den Briten Jay Clarke (5) stark. "Ich habe sehr gut serviert, der Aufschlag ist sehr wichtig. Ich habe gut und konstant gespielt und wenige Fehler gemacht. Der Rasen kommt meinem Spiel entgegen. Das war das Entscheidende", meinte Ofner, der Wimbledon und seinen Gegner nur aus dem Fernsehen kennt und bei Bresnik aber noch Tipps über den 29-jährigen Linkshänder einholen will. "Wenn ich gut spiele, habe ich sicher gute Chancen zu gewinnen."

Beim Training hat er auch einen Blick auf den Schweizer Roger Federer werfen können, auch die traditionellen Erdbeer-Stände sind ihm nicht entgangen. "Ich werde sicher mal welche essen." Und freilich ist ihm bekannt, dass man "auf der Hauptanlage nur Weiß tragen darf".

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Sport
01.07.2017 11:46
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

KMM
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung