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25.06.2017 - 10:17
Bergretter mit ihren Lawinensuchhunden im Einsatz: Im Vorjahr rückten die Helfer 575-mal aus.
Foto: Bergrettung Salzburg/Coen Weesje

Sonderfinanzierung für Bergrettung löst Not

01.02.2017, 23:40

Erleichterung und Freude bei der Bergrettung: Dank einer Sonderfinanzierung des Landes über 330.000 € kann die Zentrale in der Sterneckstraße ausfinanziert werden. Auch die Nachforderungen, die Betriebs- und Instandhaltungskosten betreffen, können bezahlt werden. Dazu spendiert die Stadt neue Digital- Funkgeräte.

Ende 2013 übersiedelte die Salzburger Bergrettung in die neue Geschäftsstelle in der Sterneckstraße in Salzburg. Dort sind auch die Zentralen des Roten Kreuzes, der Wasserrettung und der Höhlenrettung angesiedelt. 1,5 Millionen Euro wurden in den Bau investiert. 640.000 Euro konnte die Bergrettung an Eigenmitteln einbringen. "Diverse Einrichtungskosten, erhöhte Personal- Betriebs- und Instandhaltungskosten haben uns jedoch in eine prekäre finanzielle Situation gebracht", schildert Bergrettungs- Landesleiter Balthasar Laireiter.

Jetzt kann er aufatmen: Landeshauptmann Wilfried Haslauer hat eine einmalige Sonderfinanzierung über 330.000 Euro organisiert. "Der unverzichtbare Dienst der Bergrettung neben dem Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer benötigt auch finanzielle Unterstützung und Förderung", so Haslauer. Balthasar Laireiter will mit dem Geld den Neubau komplett ausfinanzieren und Nachforderungen von Betriebs- und Instandhaltungskosten bezahlen.

Auch die Stadt unterstützt

"Das Land stellt derzeit über den Rettungs- Euro jährlich 400.000 Euro für die Bergrettung zur Verfügung. Über Sonderförderungen wurde auch schon die Anschaffung von Defibrillator- Rucksäcken und von Lawinen- Airbag- Rucksäcken finanziert", betont Landeshauptmann Haslauer. Da die Anforderungen an die Bergretter laufend steigen, wird auch der Aus- und Fortbildungsaufwand umfangreicher. Zudem verändert sich das Material auch regelmäßig. "Ausbildung, Ausstattung und Versicherung für einen Bergretter schlagen sich jährlich mit 2500 bis 3000 Euro zu Buche. Dabei finanzieren sich unsere Leute einen Großteil der Ausrüstung derzeit noch selbst", erzählt Balthasar Laireiter von Schwierigkeiten. Auch bei der Verrechnung der Einsatzkosten schaut es schlecht aus. Nur ein Drittel der Kosten können eingetrieben werden. Auch die Stadt unterstützt die Bergrettung: Hier gibt es 66.000 Euro für die Anschaffung von Digital- Funkgeräten.

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